Schon mehrere Pensionisten in Oberösterreich und Vorarlberg wurden von zwei jungen Frauen geschädigt. Die Täterinnen spähen zunächst heimlich den PIN-Code aus, verwickeln ihre Opfer dann in Gespräche und stehlen ihnen dabei die Plastikkarte. Dann wird damit kräftig Bargeld abgehoben und eingekauft.
Die Vorgangsweise ist perfide und raffiniert. Die jungen Täterinnen haben es auf betagte Opfer abgesehen, besuchen deshalb auch bevorzugt am frühen Vormittag Lebensmittelgeschäfte. Dort wählen sie Pensionisten aus, hinter denen sich eine Täterin in der Warteschlange bei der Kassa einreiht. Während des Bezahlvorgangs mit der Bankomatkarte kann sie den PIN-Code des Opfers ausspähen.
Ausgetrickst
Im Anschluss verwickelt die junge Frau den älteren Menschen gezielt in ein Gespräch. Während der Betroffene abgelenkt wird, stiehlt ihm Täterin Nummer Zwei die Bankomatkarte. Mit dieser Beute wird gleich darauf ein Probeeinkauf zunächst nur in geringfügiger Höhe getätigt. Verläuft er erfolgreich, werden sofort größere Beträge abgehoben und Einkäufe mit deutlich höherem Kaufwert vollzogen.
Fünfstelliger Schaden
Eines der Opfer war ein 67-Jähriger aus Regau, der von den Frauen Ende August in einem Lebensmittelmarkt in Vöcklabruck ausgetrickst worden war und 3700 Euro verloren hat. Weitere Geschädigte gab es in Wels, Linz, Pregarten, Gmunden, Vorchdorf, St. Georgen/A. und Dornbirn. Der Schaden beträgt mehr als 20.000 €. Von beiden Täterinnen existieren nun Fahndungsfotos. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.









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