Nachdem ein 44-jähriger Familienvater aus Deutschland Anfang Juni mit einem Messer bewaffnet eine Tankstelle in Klagenfurt überfallen hatte, saß er am Mittwoch vor Richter Gernot Kugi. Im Raum standen 15 Jahre Haft.
Am 27. Juni stürmte der Mann, der Vater von sechs Kinder ist, mit Kappe und FFP2-Maske in die Tankstelle in der Rosenthaler Straße, hielt der 42-jährigen Mitarbeiterin ein Messer an den Hals und fordert das Geld aus der Kassa. Mit 1120 Euro flüchtete er anschließend. Erst durch einen Zeugen konnte der 44-Jährige schließlich gefasst werden.
Vor Gericht zeigte sich der Mann geständig und reumütig. „Ich wollte nur für zehn Tage nach Österreich, um mir eine Auszeit zu nehmen und Abstand von den Drogen zu bekommen“, erklärte der Angeklagte. Spontan habe er dann beschlossen, etwas gegen seine Geldsorgen zu unternehmen. Das rechtskräftige Urteil lautet vier Jahre unbedingte Haft. Außerdem muss er dem Opfer 500 Euro Teilschmerzengeld zahlen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.