Monegasse im Unglück

Nach Visier-Pech: Leclerc fordert bessere Lösung

Formel 1
01.09.2022 17:07

Charles Leclerc ist in der laufenden Formel-1-Saison zweifellos vom Pech verfolgt. Erst in Spa wurde die Geduld des Monegassen erneut auf die Probe gestellt, nachdem Max Verstappens Tear-Off (Folie auf dem Visier, Anm.) in der Bremsbelüftung des Ferraris landete und der Luftstrom zur Bremsscheibe blockiert wurde. Das soll sich in Zukunft ändern, fordert Leclerc.

„Es wäre gut, wenn wir eine Lösung finden könnten, die Abreißvisiere im Auto zu behalten“, zitiert „Motorsport-Total.com“ den 24-Jährigen. Nachdem Verstappen aufgrund der schlechten Sicht in Folge der auf die Helme geratene Flüssigkeit, die beim Crash zwischen Fernando Alonso und Lewis Hamilton verloren ging, sein Abrissvisier auf den Asphalt fallen ließ, verfing sich diese im Bremsbereich des Boliden von Leclerc.

Das Auto musste anschließend bereits nach drei Runden in die Box.

Doppeltes Pech
Am Ende sprang für Leclerc gerade einmal ein sechster Platz heraus, nachdem er noch eine Zeitstrafe kassiert hatte. Der WM-Dritte war zu schnell durch die Boxenstraße gefahren, auch hierfür trug Verstappen in gewisser Weise die Schuld. Durch dessen Folie wurden scheinbar auch die Geschwindigkeitssensoren des Ferraris beschädigt, wie die deutsche „Bild“ schreibt.

Dabei war Leclerc eigentlich widerwillig (siehe Clip) in die Boxenstraße gebogen, um mit neuen Reifen die schnellste Rennrunde auf den Asphalt zu zaubern und sich somit den Extrapunkt zu sichern. Das Manöver ging nach hinten los. Der Monegasse musste seinen Platz an Fernando Alonso abgeben, den Extrapunkt schnappte sich Verstappen. 

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