26.07.2022 08:16 |

„Kuhle“ Verfolgung

Rindvieh hält 15.000-Einwohner-Gemeinde in Atem

Die beschneiten Bergspitzen der Alpenwelt, Käse, Schokolade und natürlich grasende Kühe auf saftigen Wiesen. So präsentierte sich die Schweiz jahrelang der Welt in touristischen Hochglanzprospekten. Umso überraschender, dass ein ausgebüxtes Rindvieh die Eidgenossen derart in Aufregung versetzen kann, wie es am Montag im Kanton Appenzell Ausserrhoden der Fall war.

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„Am Montagmorgen hat sich ein Rindvieh selbständig gemacht und spazierte durch Herisau. Erst ein größeres Personen- und Polizeiaufgebot konnte das Tier stoppen“, beginnt jene Aussendungen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, die am Montagnachmittag veröffentlicht wurde. Doch was war passiert, dass die „kuhlen“ Eidgenossen so aufgeregt waren.

Anlässlich des Viehmarktes bei der „Chälblihalle“ in der 15.000-Einwohner-Gemeinde Herisau wehrte sich eine Kuh beim Verladen in einen Anhänger und riss aus. Zuerst lief das renitente Rindvieh der Schützenstraße entlang Richtung St. Gallen, anschließend ging die Flucht durch ein Wohnquartier in die Kreuzstraße, von dort in die Buchenstraße und über den Migroskreisel ins Steinrieselnquartier. Danach setzte sie ihren Weg über die Oberdorfstraße, den Obstmarkt bis hin zur Bahnhofstraße fort. Erst bei der Katholischen Kirche an der Gossauerstraße konnte das Rind so umstellt werden, dass es vom Tierhalter mittels Viehtransportanhänger wieder in Sicherheit gebracht werden konnte. Die Kuh blieb unverletzt.

Bei diesem nicht alltäglichen Einsatz waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden sowie auch Privatpersonen beteiligt. Laut Polizei wurden weder das Rind noch seine Jäger verletzt. Allerdings: Die Flucht des Braunvieh führte auch über mehrere private Grundstücke. Dabei sei Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden, teilte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden abschließend mit.

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