25.07.2022 17:15 |

WHO fordert Maßnahmen

236.000 Menschen im Jahr sterben durch Ertrinken

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Ertrinken weltweit die dritthäufigste Ursache von allen tödlichen Verletzungen. Mehr als 236.000 Menschen sterben jährlich auf diese Weise, vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Mehr als 90 Prozent aller Fälle von Ertrinken passieren in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen - oft bei alltäglichen Aktivitäten wie Baden, Wasserholen, Bootfahren oder Fischen. 

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Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen könnten laut WHO mit erprobten Strategien die Todeszahlen senken: „Die meisten dieser Tode können durch erprobte und kostengünstige Maßnahmen verhindert werden“, so WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Dazu gehören physische Barrieren gegen das Hineinfallen ins Wasser, Ausbildung für Rettungstechniken, Schwimmkurse und Tagesbetreuung für Kinder, Sicherheitsbestimmungen im Wassertransport, sowie Hochwasserrisiko-Management.

Hälfte der Drittklässler in Österreich kann nicht schwimmen
Auch in Österreich ist dies ein brisantes Thema: Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass Schwimmstunden und Schwimmunterricht in vielen Volksschulen nicht stattfinden konnten. So stieg die Zahl der Nichtschwimmer bedenklich an. Jeder zweite Achtjährige, der etwa in Wien das obligatorische Schulschwimmen besucht, kann sich nicht sicher über Wasser halten.

Die WHO forderte Menschen in aller Welt auf, Schwimmkurse zu besuchen und Sicherheitstipps an Verwandte und Freunde weiterzugeben.

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