Ihr Hitzegeplagten kommet, oh kommet doch all - in Abwandlung des Christenliedes über die Kinder laden Pfarrer ins Kühle ein.
Von der „höllischen“ Hitze geht es direkt in die paradiesische Kühle - und das gleich in 18 heimischen Pfarren. „Unsere Seelsorger öffnen in diesem Sommer ihre Kirchentore ganz weit, um den Menschen Abkühlung zu bieten. In den Gotteshäusern ist es gleich um einige Grad weniger heiß, und die allermeisten Pfarrgärten sind durch alte Bäume beschattet“, lobpreist Caritas-Präsident Michael Landau.
Tatsächlich halten die wuchtigen alten Kirchenmauern - vor Jahrhunderten aus kühlen Steinen erbaut - die Glut ab. Eine dieser wundersamen „Klimaoasen“ steht in Breitensee, wo Pfarrer Georg Fröschl in ganz besonderer Weise seine segnenden Hände über die Gläubigen ausbreitet.
Seiner Einladung „herbeizukommen“, kamen zuletzt an nur einem Tag Hunderte geplagte Wiener nach. Caritas-Idealist und -initiator Wolfgang Schwarz betont - wie Landau auch - die soziale Komponente: „Oft sind es die ärmeren Menschen, die in aufgeheizten Wohnungen sitzen und sich keine Kühlung leisten können. Bei uns können sie sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch erfrischen.“















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