Bis zu 34 Grad!

Wie Hitze vor allem in Städten zum Problem wird

Kärnten
22.07.2022 05:55

Kärntner stöhnen unter Hitzewelle, die uns das Hoch Jürgen beschert. Vor allem die Städte heizen sich auf. Während das Land den Hitzeschutzplan aktivierte, rückte die „Krone“ mit dem Infrarot-Messgerät aus.

Hoch Jürgen bringt Kärnten weiter mächtig ins Schwitzen. Besonders in den „zubetonierten“ Städten werden die Temperaturen ordentlich in die Höhe getrieben – die „Krone“ war mit dem Infrarot-Thermometer unterwegs, um Oberflächentemperaturen zu überprüfen – und da gab es einige Überraschungen (siehe Grafik).

(Bild: Krone KREATIV / Messdaten: Krone Zeitung)

Eine Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht: „Heute und Samstag erwarten wir in Kärnten erneut bis zu 35 Grad!“, so Nikolas Zimmermann von Ubimet. Die hohen Außentemperaturen lassen auch die Gewittergefahr ansteigen. „Samstagnachmittag können in mehreren Regionen teils heftige Wärmegewitter niedergehen“, warnt Zimmermann. Mit den Temperaturen werde es auch Montag und Dienstag so weitergehen. Experten rechnen damit, dass sogar die bisherigen Temperaturrekorde fallen könnten.

Bei der Hitze hilft nur ein Sprung in einen der vielen Seen. (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta)
Bei der Hitze hilft nur ein Sprung in einen der vielen Seen.

Kärntner Hitzeschutzplan wurde bereits aktiviert
Die extreme Hitze zwang am Dienstag auch das Land zum Handeln. „Wir haben den Hitzeschutzplan aktivieren müssen“, sagt Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Denn besonders alte Menschen, Kranke und Kinder seien dadurch massiv betroffen und würden sogar in Lebensgefahr geraten. „Für insgesamt 900 Einrichtungen gelten besondere Maßnahmen, die einen Kollaps des Systems verhindern sollen“, so die Politikerin. Die Empfehlungen des Landes – wie ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, Achtsamkeit bei der Einnahme von Medikamenten und das richtige Lüften – gelten aber nicht nur für die betroffenen Einrichtungen, sondern für alle Kärntner.

Trockenheit wird zur Gefahr für Wälder
Wie rasant sich Waldbrände aufgrund der Trockenheit ausbreiten können, erlebt man gerade in Südeuropa. Aber auch in Kärnten kam es bereits zu Waldbränden, wie etwa am Mittwoch in Brückl. Daher sprechen immer mehr Bezirkshauptmannschaften Feuer- und Rauchverbote in den heimischen Wäldern aus. „Ein Waldbrand zieht nicht nur die Natur stark in Mitleidenschaft, sondern verbraucht auch viel Wasser, das aktuell überall dringend benötigt wird“, warnen die Feuerwehren.

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