Durch ein besonderes Projekt soll einem Pferdestall aus dem 16. Jahrhundert, der im Stift Eberndorf entdeckt wurde, neues und vor allem künstlerisches Leben eingehaucht werden.
Das Augustiner-Chorherren Stift thront über Eberndorf. Der romanische Bau entstand um 1150 und in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde es ordentlich erweitert. Der ehemalige Pferdestall im Nord-Ost-Trakt soll aus dem frühen 16. Jahrhundert stammen. Der einst prunkvolle Bereich soll nun saniert werden.
„Dieser Trakt des Stiftes diente über viele Jahre als Rumpelkammer und Abstellfläche, im Frühjahr wurde ausgeräumt“, sagt Amtsleiter Mario Policar. Nun soll der dreischiffige und mit Pfeilern versehene Bereich bald in neuem Glanz erstrahlen. „Eigentlich hätte diese Räumlichkeit, die spektakulär aussieht, bereits im Zuge der Landesausstellung 2020 revitalisiert werden sollen“ , ergänzt Bürgermeister Wolfgang Stefitz.
„Das Kreuzgewölbe strahlt einen gewissen Charme aus. Boden und Wände müssten jedoch ausgebaut und eine Heizung müsste errichtet werden.“ Außerdem soll dort eine Bühne samt Beleuchtung integriert werden. Stefitz: „Bisher wurde das Gewölbe nur gereinigt. 160.000 Euro werden für die Sanierung benötigt.“ Noch bis 21. August belebt die Ausstellung „Schmetterlinge“ von Künstler Rudi Benétik mit Bildern und Rauminstallationen den ehemaligen Pferdestall im Stift.
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