Das Mühlviertel und vor allem die Grenzregion am ehemaligen Eisernen Vorhang zu Tschechien ist Wolfsland! Heuer gab es in Oberösterreich bisher 25 Sichtungen, Spuren- und Losungsfunde oder von Isegrims gerissene Tiere.
Und nur zwei davon, in Perwang am Grabensee Mitte Mai und in Kopfing Ende Jänner, waren südlich der Donau. Auch die Wölfe, die im Vorjahr rund um den Hengstpass gesichtet und auch fotografiert wurden, sind jetzt wie vom Erdboden verschluckt. Es gab bisher keine Sichtung mehr.
DNA-Spuren
Dagegen ist die Präsenz im Mühlviertel mit Beweisen gesichert. So gibt es DNA-Nachweise bei Rissen von Rehen in Aigen-Schlägl und Liebenau und in Dimbach konnte ein Kothaufen einem Wolf zugeordnet werden. Alle diese Tiere wanderten vom Norden zu. Fotos oder Videos bekamen die Wolfsbeauftragten des Landes Oberösterreich aus Rainbach im Mühlkreis, Liebenau, St. Thomas am Blasenstein, Aigen-Schlägl und Lichtenau.
Schafe und Gänse gerissen
Im letztgenannten Ort wurden Ende April drei Kamerunschafe gerissen, eines davon tauchte nie wieder auf. Ob hier ein Wolf zugeschlagen hatte, bleibt ungeklärt, da keine DNA-Proben mehr genommen werden konnten. Und auch in Lasberg blieb eine Genuntersuchung bei zwei gerissenen Gänsen ohne Befund.















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