05.07.2022 16:00 |

Für Contact Tracing

Corona: Stadt sucht jetzt 120 neue „Spürnasen“

Die Infektionszahlen steigen, daher sucht die Stadt Contact Tracer. Bewerber scheitern mitunter an den Rechtschreib-Kenntnissen.

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Ganz eingeschlafen war das Contact Tracing entgegen der öffentlichen Wahrnehmung auch in den vergangenen Wochen nie. Doch die steigenden Zahlen lassen bei der Stadt alle Alarmglocken schrillen, und daher wird jetzt das Contact Tracing wieder intensiviert. Dafür sucht die „Gruppe Sofortmaßnahmen“ neue „Corona-Detektive“. „Natürlich wird der Personalstand an die aktuelle Lage angepasst. Im Moment rechnen wir mit rund 300 Mitarbeitern“, so ein Sprecher.

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Contact Tracer spielen eine wichtige Rolle bei der Corona-Eindämmung. Sich ändernde Bedingungen sind eine Herausforderung.

Ein Sprecher „Gruppe Sofortmaßnahmen“

Häufig kritische Online-Reaktionen
Das heißt: 120 offene Stellen gilt es in den kommenden Tagen zu besetzen. Das könnte sich aber als durchaus schwierig erweisen - zumindest, wenn man die Online-Reaktionen auf diversen Social-Media-Plattformen als Grundlage nimmt. Da fragen sich User: „Wann kommt dann das Affenpocken-Tracing?“ Oder: „Wo gibt’s noch Corona?“ Ein anderer schlägt vor, dass man doch mal beim AMS nachfragen solle. Ein User gibt an, dass er sich schon dreimal beworben habe, aber immer abgelehnt worden sei.

Genaues Anforderungsprofil
Wie sieht das Anforderungsprofil eines „Corona-Detektivs“ also aus? Voraussetzungen für den Vollzeitjob sind gute Rechtschreibkenntnisse in Deutsch und sehr gute Computerkenntnisse in MS Office. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind erwünscht. „Das ist natürlich nicht für jeden etwas. Auch die Einschulung dauert eine Woche, wo die potenziellen Mitarbeiter lernen, wie verschiedene Personengruppen einzuteilen sind. Auch da gibt es dann immer wieder mal Abbrecher“, so ein Sprecher. Zu verdienen gibt es 1900 Euro brutto.

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