Schreckliche Szenen ereigneten sich am Sonntag bei der dritten Etappe der Vuelta a Colombia. Luis Carlos Chia fuhr bei strömenden Regen als erster über die Ziellinie, konnte nicht bremsen und krachte direkt in eine Fotografin. Doppelt schlimm: Es war seine eigene Frau.
Mehr als 70 km/h hatte der Kolumbianer vom Team Colnago drauf, als er freihändig fahrend seinen Etappensieg feierte - und das bei Regen. Im Ziel warten TV-Kameras und Fotografen, um die besten Bilder zu ergattern. Doch diese übliche Praxis ging diesmal ordentlich daneben.
Hier der schreckliche Unfall im Video:
Denn: Chia konnte sein Rad aufgrund der nassen Fahrbahn nicht rechtzeitig bremsen und krachte frontal in eine Fotografin - und es war ausgerechnet seine eigene Frau Claudia Roncancio. Live-Aufnahmen zeigten, wie sie von Carlos niedergefahren wurde und danach bewusstlos auf dem harten Beton hinter der Ziellinie zuliegen kam.
Claudia Roncancio, die ihren Mann auf der Tour begleitet, um seine Karriere zu dokumentieren, erlitt dabei Prellungen und eine leichte Kopfverletzung. Chia hatte noch mehr Glück im Unglück und stieg trotz Horror-Sturzes wieder auf sein Rad, um das Gelbe Trikot verteidigen zu können.
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