13.05.2022 09:55 |

Kolumne

Wacker Innsbrucks Security-Firma zahlt sich selbst

„Krone Vorarlberg“-Autor Dietmar Hofer über Wacker Innsbrucks letztes Zweitliga-Busfahrt in die Fremde, die von einem Gönner der Lustenauer Austria durch Übernahme der Transportkosten unterstützt wurde und eine Securityfirma, die sich quasi selbst sponsert und damit auch das abschließende Heimspiel der Tiroler sicher sollte...

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Kurzfristig gingen diese Woche die Wogen hoch, als bekannt wurde, dass ein Gönner aus Lustenau Wacker Innsbruck den Bus für das letzte Auswärtsspiel zahlt. In diversen Fußballforen war von Einmischung in fremden Angelegenheiten, Wettbewerbsverzerrung oder gar von Bestechung die Rede. Anzunehmen, dass diese Posts von Fans aus dem FAC-Lager stammen oder von Personen, die der Austria den Aufstieg nicht gönnen.

Da wurde zum Teil versucht, einen Skandal aufzubauschen, den es nie gab. Denn in Wahrheit handelt es sich um eine Summe, die bei maximal 2500 Euro liegt. Mehr kostet es garantiert nicht, einen Bus für einen Tag mit zwei Chauffeuren zu mieten und vollzutanken. Die Alternative wäre gewesen, dass Spieler und Trainer mit ihren Privatautos nach St. Pölten gefahren oder die Mannschaft nicht angetreten wäre. Geholfen hätte das aber niemanden. Am wenigsten der Liga, die neben Lustenau am meisten froh ist, dass der Aufstiegskampf sportlich entschieden wird.

Davon ist seit gestern auszugehen, da die Security-Kosten für das letzte Heimspiel der Tiroler gegen Dornbirn ebenfalls von einem Gönner bezahlt werden. Diesmal kommt er aber nicht aus Lustenau. Die GFS Austria Holding übernimmt die Kosten für s Match. Das Kuriose daran: Das ist die Security-Firma, die für die Sicherheit am Tivoli zuständig ist und die sich damit praktisch selbst sponsert.

Dietmar Hofer
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