04.05.2022 14:21 |

Schwierige Bergung

Forstarbeiter in Götzis schwer verunglückt

Zu einem schweren Unfall kam es bei Forstarbeiten am Mittwochvormittag in Götzis (Vorarlberg). Dort verunglückte ein 36-Jähriger im steilen Felsgelände. Weder die Bergrettung noch der Helikopter konnten den Mann bergen. Das gelang erst einer Feuerwehrmannschaft samt Steiger. 

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Am Mittwochvormittag war ein 36-jähriger Arbeiter in Götzis im Klauser Wald im Bereich der Ruine „Neu Montfort“ mit einer Holzschlägerung beschäftigt. Der Mann befand sich gerade unterhalb des Wanderweges „Therenberg“, als sich plötzlich über ihm ohne Fremdeinwirkung ein Felsbrocken löste, welcher ihn mit voller Wucht im Bereich der Hüfte traf. Daraufhin stürzte der Mann rund fünf Meter ab und kam auf einem Felsvorsprung zum Liegen. 

Feuerwehr schließlich erfolgreich
Ein 23-jähriger Kollege des Mannes sicherte den Verunfallten und alarmierte die Einsatzmannschaften. Da eine Bergung mit dem Hubschrauber an der unzugänglichen Stelle nicht möglich war, wurde die Feuerwehr Götzis hinzugezogen. Diese setzte einen Steiger ein, welcher unterhalb des Felsvorsprunges positioniert wurde und hievte so den Verletzten vom Felsvorsprung. Anschließend wurde der 36-Jährige mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Feldkirch geflogen. 

An dem aufwändigen Einsatz waren die Bergrettung mit zwei Fahrzeugen und sieben Personen, die Feuerwehr Götzis mit zwei Fahrzeugen und zehn Personen, die Rettung mit sechs Sanitätern und einem Notarzt und zwei Streifen der Bundespolizei beteiligt.

 Vorarlberg-Krone
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