Riesiges Feedback

Gerstorfer „sprengt“ Twitter mit Vermögenssteuer

Die scheidende SPÖ-Landesrätin Birgit Gerstorfer „sprengt“ Twitter - mit einem Tweet über das Vermögen von Elon Musk und ihrem darauf aufgehängten Wunsch nach einer Vermögenssteuer. Hunderte Kommentare und Hunderte Likes!

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Normal grundeln die Reaktionen auf Tweets der SPÖ-Politikerin (mit bescheidenen 3036 Followern) im ein-, zwei- oder niedrigen dreiststelligen Bereich dahin. Aber ihre freches Posting in Richtung Elon Musk und Vermögenssteuer dürfte einen wunden Punkt getroffen haben, auch wenn sie ihn selber „eigentlich banal“ findet. Ein Aufreger ist er allemal, wie aus den vielen - natürlich auch belehrenden und ablehnenden - Reaktionen ersichtlich ist. Spannend, was Elon Musk höchstselbst dazu sagt, wenn er was dazu twittern sollte...

Offenbar mitten ins Wespennest gestochen
„Ich bin völlig überrascht. Aber offenbar habe ich damit in ein Wespennest gestochen“, sagt die oberösterreichische SPÖ-Landerspolitikerin zum tollen Feedback auf ihren Tweet zur „Krone“: „Man sieht aber, dass das mit der Vermögenssteuer natürlich sehr polarisierend ist.“ Das Thema Vermögenssteuer hat sie immer schon begleitet, seit sie (2016) SPÖ-Landesvorsitzende in Oberösterreich geworden ist. „Und das wird mich auch in Zukunft begleiten! Es ist ja nicht normal, dass irgendein Mensch auf der Welt 44 Milliarden Euro hinblattln kann, um sich ein Kommunikationstool wie Twitter zu kaufen. Und gleichzeitig wird die Armut immer größer in dem Land und die Leute können angesichts der Teuerung viele Dinge nicht mehr zahlen. Ich schaue zum Beispiel auf die Mini-Pensionistinnen hin, die ihre Krankenbehandlung nicht mehr zahlen können, wenn es irgendwelche Selbstbehalte geben sollte oder ähnliche Dinge.“

 

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