500.000 Euro tun sogar einem Millionär wie Diego weh. Die Niedersachsen sprachen außerdem eine Abmahnung gegen den Offensivspieler aus. "Wir haben für die Schwere des Vergehens das richtige Strafmaß gefunden", kommentierte Trainer Felix Magath.
Diego hatte vor dem im Abstiegskampf entscheidenden Spiel - auswärts gegen TSG 1899 Hoffenheim - während der Spielerbesprechung das Hotel verlassen, weil er nicht für die Startelf berücksichtigt worden war.
Einsatz in der vierten Liga angedroht
Zuletzt war spekuliert worden, dass Diego nicht aus seinem Brasilien-Urlaub zurückkommen und damit einen Rauswurf erzwingen werde. Zumal Wolfsburg-Coach Magath angedroht hatte, sollte der Brasilianer im Sommer keinen neuen Klub finden, Diego in der zweiten Mannschaft der "Wölfe" einzusetzen. Doch Diegos Vater, der auch als sein Berater fungiert, zerstreute im Gespräch mit der brasilianischen Tageszeitung "Folha" die Gerüchte: "Diego möchte in Wolfsburg bleiben. Der Streit mit Magath ist Vergangenheit. Das war ähnlich wie ein Streit zwischen Ehemann und Ehefrau."
Von der Überlegung, den renitenten Problemkicker einfach zu kündigen, hatte Wolfsburg jedenfalls schnell wieder Abstand genommen. Dann wäre Diego nämlich ablösefrei und dem Vfl entstünde ein massiver finanzieller Schaden. Der Verein hatte doch vor rund einem Jahr noch 15 Millionen Euro Ablöse an Juventus Turin gezahlt...
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