Die Schulter schmerzte, doch die Ärzte erteilten grünes Licht. Bagnaia fuhr wie auf Schienen.
Erst am Sonntagmorgen gaben die Ärzte grünes Licht für Pecco Bagnaia. Die Schulter schmerzte nach seinem Sturz im Qualifying höllisch, aber es war letztlich nichts gebrochen. Der MotoGP-Vizeweltmeister biss in Portimao die Zähne zusammen.
„Es war hart, es schmerzte sehr“, gestand der Ducati-Pilot, der auch Schmerzmitteln nehmen musste, nach dem Portugal-Grand-Prix. Umso erstaunlicher, was der Italiener geleistet hat: Vom letzten Startplatz legte der 25-Jährige einen wahren Husarenritt hin, überholte einen Fahrer nach dem anderen und wurde sogar noch Achter. „Ich habe angesichts der Umstände das Bestmögliche herausgeholt“, sagte Bagnaia, der heute noch eine weitere MRT-Untersuchung hat. Schon am Freitag wird ja in Jerez (Sp) gefahren ...
Eine Entschuldigung gab es wiederum von Jack Miller. Der Ducati-Fahrer räumte bei einem Überholmanöver im Kampf um Rang drei Joan Mir (Suzuki) ab. Beide schieden aus: „Es war mein Fehler! Es tut mir wirklich leid“, so Miller.
CK
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