19.03.2022 23:11 |

Warnung aus Moskau:

Angriffe auf diplomatische Einrichtungen geplant

Gegenseitige Vorwürfe zwischen Russland und der Ukraine, welche Seite welche Kriegsverbrechen begangen habe bzw. noch plane, gibt es beinahe täglich. Nun warnt der Kreml, dass die Regierung in Kiew einen Angriff unter falscher Flagge plane - und zwar auf Einrichtungen westlicher Diplomaten.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

„Das nationalistische Kiewer Regime plant, Angriffe auf diplomatische Objekte der USA und westlicher Länder als angeblichen gezielten Angriff der russischen Streitkräfte darzustellen“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Samstagabend. So solle Druck auf die NATO erzeugt werden, um weitere Waffenlieferungen und eine Flugverbotszone über der Ukraine zu erwirken, so Konaschenkow. Später hieß es aus Moskau zudem, Kiew plane in den Regionen Sumy und Mykolajiw Angriffe auf Zivilisten mit Chemikalien.

Informationskrieg tobt an allen Fronten
Belege für diese Aussagen gab es nicht. Die Ukraine wirft ihrerseits Russland immer wieder vor, Unwahrheiten über angeblich geplante Provokationen zu verbreiten, um dann wiederum selbst unter falscher Flagge angreifen zu können.

Schon vor dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar hatten mehrere westliche Staaten Botschaftspersonal aus der Hauptstadt Kiew abgezogen. Einige Länder haben weiter Diplomaten in der westukrainischen Stadt Lemberg, darunter Frankreich.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).