Neue Belastung

Bauschuttfirma statt Verkehrsberuhigung

Die Anrainer in der Ortschaft Linden in Steinerkirchen an der Traun kommen nicht zur Ruhe. Anstatt den Verkehr rund um die dortige Unfall-Kreuzung einzudämmen, scheint man ihn eher noch vermehren zu wollen.

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Zwei Unfalltote, einer im Sommer 2020, ein weiterer im vergangenen Dezember: Doch trotz politischer Lippenbekenntnisse waren die verkehrsberuhigenden Maßnahmen, die man bisher an der berüchtigten Unfall-Kreuzung in der Ortschaft Linden in Steinerkirchen an der Traun vollzog, überschaubar. Nach dem ersten Unfall wurden die Stopptafeln vergrößert und Bodenmarkierungen angebracht, im Februar hat man ein „Freiwillig 30“-Schild montiert. Eine 40er-Beschränkung, Blinklichter auf den Stopptafeln oder ein Radarkasten, wie auch VP-Ortschef Thomas Steinerberger forderte, wurden seitens der BH Wels-Land abgelehnt.

Und jetzt droht auch noch weiteres Ungemach, wie Anrainer Harald Scheureder weiß: „2018 wurde das Projekt einer Welser Firma, die eine Bauschutt-Recycling-Anlage errichten wollte, noch abgelehnt, nun wurde es abgeändert und neu eingereicht. Am 28. März findet die Bauverhandlung statt.“ Nicht nur für Scheureder ein No-Go. Denn durch die Ansiedlung einer derartigen Anlage würde sich wohl nicht nur das Schwerverkehr-Aufkommen, sondern auch die Unfallgefahr noch weiter erhöhen.

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