Das Parteienecho zum Energie-Notfallpaket der Stadt ist gemischt. Das sagen ÖVP, Grüne und FPÖ.
Die Reaktionen der Wiener Oppositionsparteien auf die von der SPÖ präsentierte „Energieunterstützung Plus“ sind im Tenor gleich, fallen in der Tonart jedoch unterschiedlich aus. Die ÖVP Wien begrüßt das Energieunterstützungspaket grundsätzlich, fordert aber auch eine Entlastung des Mittelstandes. Außerdem müsse die Stadt dort ansetzen, wo sie die Möglichkeit und die Kompetenz hat, entsprechende Maßnahmen durchzusetzen, wie etwa bei der Wien Energie.
Wo bleibt die Entlastung des Wiener Mittelstandes und der Familien? Auch die breite Mitte darf nicht alleine gelassen werden, die aktuell ebenfalls stark betroffen ist.
Karl Mahrer, designierter Landesparteiobmann der ÖVP Wien
Die Wiener Grünen stimmen der Maßnahme zu und loben sich gleichzeitig selbst. „Die Bundesregierung ist mit dem Teuerungs- und Energiekostenausgleich vorangegangen. Die Energieunterstützung kann jedoch nur ein erster Schritt sein.“ Schon am Mittwoch wird deshalb ein eigenes grünes Maßnahmenpaket für leistbares Leben in Wien vorgestellt.
Es war jetzt höchst an der Zeit, dass Wien nachzieht und jenen, die es am dringendsten brauchen, direkt und unbürokratisch hilft.
Judith Pühringer und Peter Kraus, Parteivorsitzende der Grünen Wien
Heftige Kritik am roten Stadtoberhaupt übt einmal mehr FPÖ-Chef Dominik Nepp. Er bezeichnet die vorgestellten Maßnahmen zu Abfederung der massiven Teuerungswelle als „reine Farce“ und verlangt, dass die Energieunterstützungen an die österreichische Staatsbürgerschaft gekoppelt werden müssen.
Die Zahlungen kommen hauptsächlich Sozialzuwanderern zugute, die sich im ungerechten Wiener Mindestsicherungssystem befinden.
Dominik Nepp, FPÖ-Wien-Chef











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