Nach Russen-Invasion

Tschechiens Biathlon-Sport bietet Ukraine Hilfe an

Wintersport
28.02.2022 12:42

Tschechiens Biathlon-Verband hat dem Team der Ukraine nach der russischen Invasion unkomplizierte Hilfe angeboten! Verbandspräsident Jiri Hamza sagte in einer Verbandsmitteilung, dass ukrainische Athleten, Trainer und Funktionäre ihre Kinder und Familienmitglieder nach Hranice - eine Kleinstadt im böhmischen Vogtland - schicken könnten. Zudem wird der tschechische Verband den Ukrainern kostenlose Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Am Samstag hatte der ehemalige Weltmeister Dmytro Pidrutschnji die internationale Biathlon-Gemeinschaft auf Instagram um Hilfe für seine Heimat gebeten. „Mein Team und ich bleiben in der Ukraine, um unser Zuhause und unsere Familien vor den russischen Streitkräften zu beschützen, die die Ukraine am 24. Februar überfallen haben“, schrieb er weiter.

Einige ukrainische Athletinnen und Athleten, die noch bei Olympia in Peking am Start waren, wurden mittlerweile eingezogen und stehen vor Kämpfen in ihrem Heimatland, neben Pidrutschnji (30) auch Bogdan Cymbal (24). „Stellen Sie sich nun vor, dass der Russe Loginow gleichzeitig das Weltcup-Rennen gewinnt“, sagt Hamza, der auch Erster Vizepräsident des Weltverbandes IBU ist.

„Meine persönliche Meinung ist, dass Russland im Moment keinen Platz auf der Sportkarte hat, über alle Sportarten hinweg. Hier ist kein Platz für Kompromisse.“ Die IBU hatte angeordnet, dass die Russen bei den ausstehenden drei Weltcups unter neutraler Flagge starten müssen. Daraufhin zog der russische Verband aus Protest alle Teams zurück.

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(Bild: KMM)



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