26.01.2022 16:58 |

Sohn als Nachfolger

Weißensee-Eismeister Jank steuert auf Pension zu

Sein Ruf reicht weit über Kärntens Grenzen hinaus: Schon seit 1967 beschäftigt sich Norbert Jank mit dem Eis auf dem Weißensee und seinen Eigenheiten. Seine Leidenschaft für Gefrorenes hat den mittlerweile 75-Jährigen so bekannt gemacht, dass eine deutsche Journalistin ein Buch über ihn verfasst hat.

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Die Arbeit des „Eis-Magiers“ hat Cornelia Ohst aus Stuttgart so fasziniert, dass sie Jank unbedingt näher kennenlernen wollte. „Nach ihren zahlreichen Besuchen am Weißensee war es schon immer ihr Traum, über mich und das Naturjuwel zu schreiben“, erzählt Jank. In ihrem Buch „Der Weißensee und sein Eis-Magier“ berichtet sie über die Entstehung des Eis-Dorados am Weißensee, die unberechenbare Macht des Eises und die unzähligen Schutzengel, die über Jank bei seinen Einbrüchen in den See gewacht haben.

Alles begann mit James-Bond-Film
„Es macht mich stolz, dass meine Arbeit so geschätzt wird“, freut sich der Oberkärntner, für den seine Karriere mit den Dreharbeiten zum James-Bond-Film „Der Hauch des Todes“ begonnen hatte. „Seit 1967 stehe ich auf dem Eis, damals war ich noch mit der Pferdekutsche unterwegs.“ 20 Jahre später traf dann eine Filmcrew am See ein und suchte nach einem Experten, der die Eisflächen überprüft. Jank: „Diese Aufgabe habe ich übernommen und bis heute nicht mehr hergegeben.“

Sohn wird Nachfolger
Doch irgendwann ist auch für ihn die Zeit reif, sich von seiner Arbeit zu trennen: „Auf das Ende bereite ich mich vor und lerne deshalb meinen Sohn Bernhard ein, der seit klein auf an meiner Seite ist.“ Der 42-Jährige tritt gern in die Fußstapfen seines Vaters: „Mein Papa wird sich nicht so schnell vom Eis verabschieden. Aber er hat auf alle Fälle einen Nachfolger“, verspricht der Maschinenschlosser.

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