Eine neue Betrugsmasche macht derzeit in Niederösterreich die Runde. Angebliche Polizisten melden sich telefonisch, berichten von Leichen und DNA-Spuren und fordern Geld. Die Kriminellen fingieren Nummern mit der Endung 133, die Polizei ruft jedoch niemals vom Notruf aus an: „Im Falle eines Anrufes sofort auflegen!“
In einem Fahrzeug sei eine Leiche samt Drogen gefunden worden. Am Tatort sichergestellte DNA-Spuren hätten die Beamten zu einer 39-Jährigen aus dem Bezirk Bruck an der Leitha geführt. Mit einer neuen Betrugsmasche sind Kriminelle derzeit vermehrt in NÖ unterwegs. Am Dienstag meldeten sich zwei vermeintliche Polizisten telefonisch bei der Frau, um sie zu jenem „Fall“ zu befragen.
„Geld auf thailändisches Konto oder Haft“
Auch das FBI und Interpol würden bereits in der Causa ermitteln, wurde ihr gesagt. Ihr Leben sei in Gefahr, daher müsse sie zwecks neuer Identität Geld auf ein thailändisches Konto überweisen. Falls nicht, werde sie in Haft genommen. Derart verunsichert und unter Druck gesetzt, überwies die 39-Jährige schließlich einen vierstelligen Betrag. Auch in den Bezirken Melk, Amstetten, Wiener Neustadt sind Fälle aktenkundig.
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