19.01.2022 10:43 |

Auslastung rückläufig

Hoteliers kämpfen um Urlauber und neue Mitarbeiter

Eine aktuelle Umfrage der Hoteliervereinigung (ÖHV) zeigt einen Rückgang der Auslastung auf 34 Prozent im Jänner und 43 bis 47 Prozent im Februar und März. Dabei war aber die jüngste deutsche Reisewarnung noch nicht berücksichtigt. Trotzdem fehlen noch immer Tausende Mitarbeiter in den Betrieben, 15 Prozent der Stellen sind unbesetzt.

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Elf Prozent überlegen, ihr Hotel zeitweise zu schließen, vier Prozent haben das schon getan, so die Umfrage, an der 672 ÖHV-Mitglieder teilnahmen. Sollte die Reisewarnung aus Deutschland länger aufrecht bleiben, befürchtet der neue Präsident Walter Veit einen Rückgang der Auslastung auf 20 bis 30 Prozent. Denn Kinder müssen bei der Rückreise in Quarantäne.

22-Uhr-Sperrstunde „falsch und überzogen“
„Dann blieben uns nur mehr die Inlandsgäste“, fürchtet Veit. Kritik übt er an den Fehleinschätzungen der Politik, die immer wieder den Tourismus treffen. Die 22-Uhr-Sperrstunde sei „falsch und überzogen“. Man solle die Gäste nicht „aus dem kontrollierten Umfeld hinauskomplimentieren“ und sich dann wundern, wenn die Infektionszahlen steigen.

Das andere große Problem ist der Mitarbeitermangel
38 Prozent der Hotels haben deswegen ihr Angebot reduziert (z. B. weniger À-la-Carte-Küche oder nur Frühstück). Veit: „In Salzburg sind 30 Prozent aus dem Tourismus abgewandert.“ Man sei bereit, Migranten aufzunehmen, und man müsse Arbeitslose aus dem Osten stärker motivieren, in den Westen zu gehen. Bezahlung und Arbeitsbedingungen haben sich stark verbessert.

Manfred Schumi
Manfred Schumi
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