Start am 1. Februar

Neue Krimiserie „SOKO Linz“ im „Krone“-Check

Im vergangenen Jahr stolperten so manche Linzer ab und an in die Dreharbeiten und fragten sich vielleicht, was da los ist - jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen und „SOKO Linz“ nimmt am 1. Februar die Ermittlungen im ORF auf. Was ist zu erwarten?

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Eines vorweg: „SOKO Linz“ setzt im Gegensatz zu Vorgängern wie „SOKO Kitzbühel“ nicht auf die schönsten Panoramaaufnahmen von Dreifaltigkeitssäule, Altstadt & Co. Stattdessen hält man sich eher an den „schirch aber cool“-Vibe des berühmt-berüchtigten „Linz ist Linz“-Videos des Stadttourismus. Die Voest raucht oft im Hintergrund, wenn Katharina Stemberger als Joe und Daniel Gawlowski als Ben mit ihrem Team in den 13 Mordfällen der ersten Staffel ermitteln. Abgewohnte Gegenden, der Hafen mit seinen Frachtcontainern und natürlich der Industriechic der Tabakfabrik, die als Hauptquartier der SOKO dient, dominieren die Bildwelten. Und wenn Sehenswürdigkeit, dann als Tatort - so wird im Ars Electronica Center eine Leiche gefunden. Auch die Fälle sind recht düster, Menschenhandel, Drogen, Überwachungsstaat sind Themen der ersten Folgen. Ohne zuviel zu verraten, stellt die „Krone“ auf dieser Seite die Fälle und Charaktere der ersten drei Folgen vor. Die Serie startet am 1. Februar auf ORF 1, wo daraufhin jeden Dienstag um 20.15 Uhr eine neue Folge „SOKO Linz“ ausgestrahlt wird.

In der ersten „SOKO Linz“-Folge werden die Charaktere vorgestellt: Der alleinerziehende Vater Ben (Daniel Gawlowski) und die erfahrene Ermittlerin Joe (Katharina Stemberger) beleuchten mit der Hilfe ihrer pingeligen Chefin Nele (Anna Hausburg), dem Pathologen Richie (Alexander Pschill) und dem Technik-Vifzack Aleks (Damyan Andreev) den Mordfall an einer Kronzeugin. Sie wird in einem heruntergekommenen Wohnviertel in Linz tot aufgefunden. Weil österreichische und deutsche Schauspieler mitspielen, werden sprachliche Differenzen à la Polster/Kissen als Running Gag eingeführt. Als Auflockerung dienen auch die launigen Auftritte der Hausmeisterin Yara (Miriam Hie).

Die zweite Folge „Wir kennen dich“ spielt sich im Künstler-Milieu des Ars Electronica Center ab. Ein Machtkampf zweier Kontrahenten, die mit ihren Arbeiten die Tücken von Social Media aufdecken wollen, schwelt schon länger. Einer davon wird wenig später im Deep Space des AEC ermordet aufgefunden. Steckt das Offensichtliche dahinter, oder gibt es etwa eine ganz andere Vorgeschichte zur Tat? Diese Folge ist die leichtfüßigste der ersten drei und nutzt die Datenschutz-Thematik auch, um Paula Hainberger als Bens Tochter Emilia einzuführen. „Krone“-Liebling ist schon nach den ersten beiden Teilen ganz klar Alexander Pschill als ironischer Pathologe mit dem Herz am rechten Fleck.

„Das Kind“ ist die dramatischste und auch düsterste der von der „Krone“ vorab gesichteten „SOKO Linz“-Folgen. Tatort ist dieses Mal der Hafen, wo sich Kriminelle tummeln und Drogen gefunden werden. Ein Arbeiter wird erschossen entdeckt. Demgegenüber steht die scheinbar heile Welt zweier Zeugen in ihrem Luxusanwesen hoch über Linz. Was haben diese beiden Schauplätze miteinander zu tun? Ein tödlicher Vertrag steht im Zentrum der Tragödie, die sich vor den Augen des Ermittlerduos Joe und Ben entfaltet. Es ist die stärkste und am schwersten zu verdauende Serienfolge. Sie wird am 15. Februar ausgestrahlt - insgesamt kommen dann jeden Dienstag noch zehn weitere „SOKO Linz“-Abende dazu.

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