Bilanz samt Corona

Jeden zweiten Tag rückte Schärdinger Feuerwehr aus

250 Mal - also durchschnittlich alle 1,46 Tage - hieß es im abgelaufenen Jahr 2021 „Einsatz für die FF Schärding“. Es waren dabei 228 technische Einsätze und 22 Brandeinsätze, wo die Bevölkerung Hilfe gebraucht hat. 22 Menschen und acht Tiere wurden bei den Einsätzen gerettet oder aus misslichen Lagen befreit. Und natürlich musste sich auch die FF Schärding mit Corona abmühen.

Wie in allen Bereichen, hat auch im Feuerwehrwesen die Coronakrise die größte Herausforderung im Jahr 2021 dargestellt. „Es galt den Einsatzbetrieb immer aufrecht zu halten, was uns glücklicherweise gelungen ist. Es waren immer schwierige Entscheidungen - welche Tätigkeiten sind unerlässlich und systemrelevant und welche Punkte können wie gesichert abgehalten oder verschoben werden“, so Feuerwehrkommandant Markus Furtner. Zehn Einsätze hatten mit der Bewältigung der Coronakrise zu tun, es waren hauptsächlich Transportaufgaben, aber auch die Unterstützung bei der Impfstraße.

Jugendarbeit als Herausforderung
Im Bereich der Jugendarbeit fielen auch zahlreiche Übungen aus. Das üblicherweise große Jugendlager von sechs oberösterreichischen Bezirken wurde abgesagt, der Schärdinger Feuerwehr-Nachwuchs vergnügten sich als kleine Entschädigung zwei Tage im Sauwald und nächtigten im Baumkronenweg. Auch hier wurden die beiden Tage nach größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Trotz Corona konnten zahlreiche Ausbildungen abgehalten werden, auch an den Erprobungen und dem Wissenstest haben sich die Jungs der FF Schärding beteiligt.

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Krone Oberösterreich
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