02.01.2022 13:21 |

Sanders vorne

Matthias Walkner auf erster Dakar-Etappe Dritter

Auf der ersten Etappe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien hat Prolog-Sieger Daniel Sanders seine Führung bei den Motorrädern behauptet. Der Australier vom GasGas-Team war am Sonntag auf der Schleife nördlich von Ha‘il der Schnellste, hinter dem Chilenen Pablo Quintanilla auf der Honda landete der Salzburger Matthias Walkner nach einer Schrecksekunde zu Beginn an der dritten Stelle. Der KTM-Pilot hatte nach den 334 km ohne etwaige Strafen zunächst 11:06 Minuten Rückstand

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Nach dem Prolog vom Vortag durften sich die besten 15 Fahrer ihre Startposition aussuchen, daraus resultierte - wie erwartet - eine gestürzte Reihenfolge. Sanders fuhr mit seiner GasGas als 15. los, der Prolog-Fünfte Walkner dementsprechend früher. Die hinteren Plätze hatten den Vorteil, sich an den Spuren ihrer Vorderleute orientieren zu können, wenn es über sandige Pisten, vorbei an 300 Meter hohen Dünen oder in kurvenreichen Passagen durch Schluchten und Berge ging.

Nur über „fehlerfreie Navigation“
Bereits nach wenigen Kilometern übersah Walkner laut eigener Schilderung aber eine gefährliche Stelle und dürfte sich dabei offenbar verletzt haben. „Ich bin in den leichten Gegenhang eines kleinen Bachbettes gesprungen und habe mir dabei mein Sprunggelenk etwas beleidigt. Aktuell sind die Schmerzen groß, aber ich hoffe, es ist nur eine leichte Bänderdehnung“, erzählte der 35-Jährige. „Mir war klar, dass ich heute nichts über das Tempo ausrichten kann, sondern nur über eine fehlerfreie Navigation.“

Während Walkner die Aufgabe solide, wenn auch nicht ganz zu seiner eigenen Zufriedenheit löste, verfuhren sich andere Mitfavoriten und verloren teilweise enorm viel Zeit auf die Führenden. So fehlen dem amtierenden Dakar-Champion Kevin Benavides (ARG/KTM) 36 Minuten auf die Gesamtbestzeit, während es bei Toby Price (AUS/KTM) 47 Minuten sind. Ricky Brabec (USA/Honda), der Sieger von 2020, hat sogar einen Zeitrückstand von einer Stunde stehen. „Aber wir sind erst bei Stage eins und bereits morgen kann alles schon wieder komplett anders aussehen“, meinte Walkner.

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