31.12.2021 17:55 |

Snowboard

Zwei Comebacks nach Corona und Wirbelbrüchen

Rechtzeitig zum Jahreswechsel gibt es hervorragende Nachrichten aus dem Lager der rot-weiß-roten Snowboarder. Gleich zwei ÖSV-Asse kehrten in den vergangenen Tagen auf die Piste zurück und werden bereits in den kommenden Tagen wieder ins Renngeschehen eingreifen.

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Wenige Tage vor dem Weltcup-Saisonauftakt im russischen Bannoye ereilte den Vorarlberger Raceboarder Lukas Mathies die Diagnose „Corona positiv“. Anstatt mit dem ÖSV-Team nach Sibirien zu fliegen, musste sich der 30-jährige Parallel-Gesamtweltcupsieger 2013/14 in die Heimisolation begeben. Auch bei den Weltcuprennen in Carezza und Cortina (beide It) setzte der Montafoner aus. „Ich habe zwei Tage gebraucht, um wieder reinzukommen aber jetzt bin ich fit", so Mathies.

Nun ist er aber wieder da – und trainierte in den vergangenen Tagen bereits fleißig auf der Kärntner Simonhöhe - wo am 14. Jänner ein Parallel-Riesentorlauf auf dem Programm steht - und in der Heimat, bevor es im neuen Jahr am 2. Jänner zum Training nach Bad Gastein geht. Sein Comeback gibt Mathies bereits am 8. Jänner: bei seinem „Heimrennen“ im Schweizer Scoul. „Das liegt zwar nur 35 Kilometer Luftlinie entfernt, mit dem Auto sind es dann aber doch fast zwei Stunden Fahrzeit“, weiß Lukas. „Ich fahre gerne in der Gegend, auch wenn es sich im Ergebnis noch nie gezeigt hat“, erinnert sich der Snowboarder und lacht. Vom Weltcup in der Schweiz geht es dann weiter nach Salzburg, wo am 11. und 12. Jänner die traditionellen Rennen in Bad Gastein am Programm stehen.

Ebenfalls zurück im Rennmodus ist Snowboardcrosser Luca Hämmerle. Der 25-Jährige war beim Saisonauftakt im chinesischen Secret Garden in der Quali zu Sturz gekommen und hatte sich drei Wirbelfortsätze im Lendenbereich gebrochen. Nachdem er am Heiligen Abend erstmals wieder Freifahren konnte, wagte sich der Vorarlberg am Dienstag und Mittwoch auf der Reiteralm erstmals wieder ins Startgate. „Es war einfach nur genial wieder fahren zu können“, schwärmte Hämmerle. „Natürlich war es am Anfang nur ein Herantasten ohne viel Risiko zu nehmen.“ 

Die wichtigste Nachricht: „Ich bin schmerzfrei und habe ein gutes Gefühl. Das Einzige, was ich nicht machen sollte, ist nochmals einen Sturz hinzulegen“, erklärt der Montafoner. Das hat er aber auch nicht vor, wenn er mit dem ÖSV-Team um seinen Bruder Alessandro diese Woche in Richtung Russland aufbricht. In Krasnoyarsk steht am 7. Jänner die Quali an, an den folgenden zwei Tagen warten gleich zwei Entscheidungen. Mit einem starken Comeback, möchte Luca dann auch noch den Sprung auf den Olympia-Zug nach Peking schaffen.

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