31.12.2021 10:54 |

Halbierung der Zahlen

2021 weniger tödliche Unfälle im Weltluftverkehr

Die Opferzahlen im Weltluftverkehr sind in der Corona-Pandemie Unfallforschern zufolge wie die Passagierzahlen stark gesunken. Weltweit wurden 2021 laut des internationalen Branchenverbands IATA 2,3 Milliarden Fluggäste befördert. Insgesamt zählten die Unfallforscher global 671 Unfälle und Zwischenfälle, von denen sich viele mit kleineren Propellermaschinen oder auf Fracht-, Test-, Überführungs- oder Spezialflügen ereigneten.

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„Nach aktuellem Stand sind wir bei 168 Todesopfern für das Jahr 2021, was gegenüber 2020 fast eine Halbierung der Zahlen bedeutet und sogar um 505 unterhalb des Durchschnittswertes der letzten 25 Jahre liegt“, so Jan-Arwed Richter vom Hamburger Flugunfallbüro Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre (JACDEC).

Global 671 Unfälle und Zwischenfälle
Bei Airline-Unfällen wurden nach einer für das Luftfahrtmagazin „Aero International“ (Februar-Ausgabe) erstellten JACDEC-Analyse weltweit 30 Verkehrsmaschinen zerstört oder irreparabel beschädigt. Insgesamt zählten die Unfallforscher global 671 Unfälle und Zwischenfälle. Allein in den USA gab es vier spektakuläre Unglücke, bei denen aber keine Menschenleben zu beklagen waren. Als schlimmsten Unfall führt JACDEC den Absturz einer Boeing 737-500 vor Indonesien an, bei dem am 9. Jänner 62 Menschen ums Leben kamen.

2022 wieder 3,4 Milliarden Passagiere
Weltweit wurden 2021 laut des internationalen Branchenverbands IATA 2,3 Milliarden Fluggäste befördert. IATA schätzt die Verluste der Branche durch den Corona-bedingten Einbruch der Flugaktivität übers gesamte Jahr auf bis zu 51,8 Milliarden Dollar. Für 2022 erwartet der Verband ein Anziehen auf 3,4 Milliarden Passagiere - was etwa dem Stand von 2014 entsprechen würde. Zum Vergleich: Vor dem Einbruch durch Corona lag die Zahl der beförderten Fluggäste noch bei 4,5 Milliarden.

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