29.12.2021 08:55 |

Nach Japan-Absage

ÖSV-Erfolgsadlerinnen droht ein großes Jänner-Loch

Nicht nur bei den Skisprung-Herren gibt es ein Neujahrsspringen, in den Genuss eines solchen kommen auch die Damen. Während Kraft und Co. in Garmisch (D) den Jahreswechsel „feiern“, geht es für Sara Kramer, Daniel Iraschko-Stolz und Eva Pinkelnig in Ljubno (Slo) um Weltcuppunkte. Danach droht es aber leise um unsere Adlerinnen zu werden...

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Eva Pinkelnig hat die Feiertage mit ihrer Familie in Vorarlberg verbracht, gestärkt hat sie sich dort auf mehrere Weisen. „Diese Tage geben der Seele viel Kraft - das Handy habe ich weggelegt und ein paar Kekse habe ich auch gegessen“, erzählt sie und lacht. Doch nach der kurzen Pause ging es gleich wieder an die Arbeit - mit Trainings auf der Schanze im Montafon.

„An meiner Anfahrtshocke haben wir noch intensiv gewerkelt“, erklärt die 33-Jährige. Gestern trainierte Eva noch mit Ländle-Talenten, Mittwochmorgen geht es per Auto nach Slowenien. „Eine lange Fahrt“, meint sie schulterzuckend, „aber ich freue mich sehr auf das Springen. Hoffentlich kann ich einen weiteren Schritt machen. Ich fühle mich gut und bereit!“

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"Es schaut leider so aus, als ob wir ein großes Loch hätten. Leider hat man auch das Gefühl, man will uns mancherorts nicht"

ÖSV-Skispringerin Eva Pinkelnig

Was aber im Damen-Weltcup nach den beiden Bewerben in Ljubno passiert, ist nach der Absage der Weltcup-Springen im Januar in Japan weiter ungewiss. Geplant ist bis zu den Olympischen Spielen im Februar bisher jedenfalls nichts. „Es schaut leider so aus, als ob wir ein großes Loch hätten. Leider hat man auch das Gefühl, man will uns mancherorts nicht“, bedauert Eva, „aber daran verschwende ich im Moment möglichst wenige Gedanken, denn beeinflussen kann ich es leider nicht.“

Dominik Omerzell
Dominik Omerzell
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