Gerüchteküche brodelt

Nächstes iPhone könnte auf SIM-Karte verzichten

Digital
27.12.2021 12:00

Das iPhone 14 könnte das erste Apple-Smartphone ohne klassische SIM-Karte werden: Wie Quellen im Umfeld des kalifornischen IT-Konzerns melden, soll Apple mit US-Mobilfunkern Kontakt aufgenommen haben, um den kompletten Umstieg auf die neue eSIM-Technik vorzubereiten.

Diese auch bei österreichischen Mobilfunkern bereits verfügbare Möglichkeit, Mobilfunkverträge abzuschließen, wird seit einigen Jahren immer beliebter. Größter Vorteil: Als Kunde muss man sich keine SIM-Karte des Providers besorgen, sondern kann seinen Mobilfunkvertrag nach dem Einschalten des Smartphones im heimischen WLAN in einem Dialog auswählen und digital auf eine elektronische SIM-Karte (eSIM) im Handy speichern. So können etwa mehrere Tarife und Telefonnummern gleichzeitig genutzt werden.

Die klassische SIM-Karte könnte bald ausgedient haben: Fix verbaute elektronische SIM-Karten (eSIM) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei Providern und Hardware-Herstellern. (Bild: APA/dpa-Zentralbild/Ralf Hirschberger)
Die klassische SIM-Karte könnte bald ausgedient haben: Fix verbaute elektronische SIM-Karten (eSIM) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei Providern und Hardware-Herstellern.

iPhone 13 bietet SIM-Slot und eSIM
Die Möglichkeit gibt es bei der iPhone-13-Generation - siehe Video oben - bereits. Beim iPhone 13 ist die eSIM allerdings noch zusätzlich zum Steckplatz für eine Nano-SIM-Karte vorhanden, nicht als Ersatz. Apple-Kenner mutmaßen schon länger, dass es sich dabei um eine Zwischenlösung handelt und Apple sich langfristig ganz auf die eSIM verlassen wird.

Beim iPhone 13 gibt es sowohl einen Slot für eine SIM-Karte als auch die elektronische Alternative eSIM. Bei der nächsten Generation könnte sich Apple ganz auf eSIM-Technik verlassen. (Bild: Apple)
Beim iPhone 13 gibt es sowohl einen Slot für eine SIM-Karte als auch die elektronische Alternative eSIM. Bei der nächsten Generation könnte sich Apple ganz auf eSIM-Technik verlassen.

Laut „MacRumors“ könnte es im September 2022 nun so weit sein: Diesen Termin bespricht Apple mit den US-Mobilfunkern. Da im September traditionell auch die neueste iPhone-Generation auf den Markt kommt, wird erwartet, dass der Wechsel beim iPhone 14 vollzogen wird.

Apple-Ideen finden oft Nachahmer
Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple sich als erste Branchengröße von einem etablierten Smartphone-Bestandteil verabschiedet: Das Unternehmen sparte auch als erster großer Hersteller die Audioklinke für kabelgebundene Kopfhörer ein. Fast sämtliche Rivalen in der Oberklasse zogen nach. Auch andere Apple-Ideen - etwa die Display-Einkerbung („Notch“) für die Frontkamera - fanden branchenweit viele Nachahmer.

eSIM in manchen Ländern noch nicht nutzbar
Bei einem totalen Wechsel auf eSIM-Technologie steht Apple allerdings noch vor einer Herausforderung: Die elektronische SIM-Karte im Smartphone wird zwar bereits von mehr als 100 Mobilfunkern in aller Welt unterstützt, ist aber noch nicht überall nutzbar. Bei „MacRumors“ hält man es daher für möglich, dass Apple für einzelne Märkte weiterhin eine iPhone-14-Version mit SIM-Kartenslot anbieten wird, um die Verkaufszahlen nicht zu gefährden.

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