„Krone“-Kommentar

Es gibt einen Punkt, wo die Meinungsfreiheit endet

Seit Wochen wird der Ton zwischen den Menschen im Land immer rauer. Beleidigungen und Drohungen stehen mittlerweile leider fast an der Tagesordnung. Besonders betroffen davon sind Politiker, Polizisten oder Ärzte. Doch wo hört die Meinungsfreiheit auf? Ein Kommentar von „Krone“-Redakteur Philipp Zimmermann.

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Man kann zu Corona stehen wie man will. Auch über die Beliebtheit oder die Qualifikation mancher Politiker lässt sich streiten. Aber wenn der Linzer Bürgermeister beinahe täglich Drohmails bekommt und er nicht mehr allein durch „seine“ Stadt gehen kann, geht das eindeutig zu weit. Sobald es dann - wie in diesem Fall mit dem Hackerangriff - auch noch kriminell wird, hört sich der „Spaß“ wohl endgültig auf. Dann kommt man auch mit der Ausrede „Meinungsfreiheit“ nicht mehr weit.

Und da ist es dann auch komplett egal, ob die radikalen Straftäter aus der Corona-, der extrem rechten, der linken oder der verärgerten Hausfrau-Szene kommen.

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