Nach Vandalenakten

500 Euro für Hinweise: In Korneuburg gelten „3-B“

Niederösterreich
25.12.2021 07:29

Beobachten, bewachen, besprechen - Korneuburgs Bürgermeister hat die „3-B-Regeln“ ins Leben gerufen. Auslöser sind zunehmende Vandalenakte. Negativer Höhepunkt: Hassparolen, die vor der Impfstraße aufgesprüht wurden. Doch die Maßnahmen sind umstritten.

„Ich unterstütze jede Form des friedlichen Dialogs. Für Beschädigung von Allgemeingut habe ich aber keinerlei Verständnis“, betont Korneuburgs Bürgermeister Christian Gepp. Seit Monaten gibt es an zentralen Plätzen Probleme mit Schmierereien, hauptsächlich zum Thema Corona. Am Wochenende sei aber eine Grenze überschritten worden. War zuvor hauptsächlich Kreide verwendet worden, schmierten Unbekannte dieses Mal mit Lack bei der Impf- und Teststraße Parolen gegen die Impfung.

Kritik wegen „Kopfgeld“
„Es entstand erheblicher Sachschaden“, so Gepp, der danach 500 Euro für entscheidende Hinweise ausgelobt hat. Zudem werde die Polizei verstärkt kontrollieren. Während der ÖVP-Politiker hofft, dass die von allen Fraktionen mitgetragenen Maßnahmen wirken, erntet er dafür auch Kritik - vor allem wegen des „Kopfgeldes“ und der Aufforderung zur Beobachtung.

 Niederösterreich-Krone
Niederösterreich-Krone
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Niederösterreich



Kostenlose Spiele