Nach Vandalenakten

500 Euro für Hinweise: In Korneuburg gelten „3-B“

Beobachten, bewachen, besprechen - Korneuburgs Bürgermeister hat die „3-B-Regeln“ ins Leben gerufen. Auslöser sind zunehmende Vandalenakte. Negativer Höhepunkt: Hassparolen, die vor der Impfstraße aufgesprüht wurden. Doch die Maßnahmen sind umstritten.

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„Ich unterstütze jede Form des friedlichen Dialogs. Für Beschädigung von Allgemeingut habe ich aber keinerlei Verständnis“, betont Korneuburgs Bürgermeister Christian Gepp. Seit Monaten gibt es an zentralen Plätzen Probleme mit Schmierereien, hauptsächlich zum Thema Corona. Am Wochenende sei aber eine Grenze überschritten worden. War zuvor hauptsächlich Kreide verwendet worden, schmierten Unbekannte dieses Mal mit Lack bei der Impf- und Teststraße Parolen gegen die Impfung.

Kritik wegen „Kopfgeld“
„Es entstand erheblicher Sachschaden“, so Gepp, der danach 500 Euro für entscheidende Hinweise ausgelobt hat. Zudem werde die Polizei verstärkt kontrollieren. Während der ÖVP-Politiker hofft, dass die von allen Fraktionen mitgetragenen Maßnahmen wirken, erntet er dafür auch Kritik - vor allem wegen des „Kopfgeldes“ und der Aufforderung zur Beobachtung.

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