25.12.2021 07:16 |

Hermann Maier:

„Das schwarze Loch hat jemand anderen erwischt“

Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu. Ein Sportjahr, das von markanten Sprüchen begleitet wurde. „Das schwarze Loch ist an mir vorbeigezogen und hat jemand anderen erwischt“, sagte etwa Hermann Maier über seine ausgefüllte Zeit nach dem Karriereende. Hier haben wir die besten Sager aus der Wintersport-Szene für Sie zusammengefasst.

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SKI ALPIN:
„Besser jetzt nicht in die Sechste schalten, sondern lieber weiter Vollgas in der Vierten. Es ist wichtig, dass die Räder nicht durchdrehen.“ Tamara Tippler nach den Plätzen zwei und vier bei den Weltcup-Heimrennen in St. Anton.

„Wenn ich mich jetzt niederlege, schaut das blöd aus. Ich wollte nicht auf die Papp‘n fliegen. Ich habe schon die Schlagzeilen gesehen, wenn ich beim zweiten Tor einfädle.“ Der spätere Sieger Manuel Feller nach Lauf eins beim ersten Flachau-Slalom, nachdem er den Hang als „Märchenwiese“ bezeichnet hat.

„Ein unglaublicher Tag, eine unglaubliche Geschichte. Es ist ein kleines Märchen.“ Feller nach dem Sieg.

„Arschbacken zusammenzwicken und dahin geht‘s.“ Ramona Siebenhofer nach Rang sieben im ersten Riesentorlauf von Kranjska Gora.

„Ich habe schon fast gemeint, ich kehre ein auf der Seidlalm.“ Der Schweizer Sieger Beat Feuz über einen weiten Sprung auf der Kitzbüheler Streif.

„Da muss ich normalerweise zu einer Jausenstation fahren, sonst gibt es das nicht.“ Vincent Kriechmayr mit einem Erklärungsversuch über seinen großen Rückstand in der Kitzbühel-Abfahrt.

„Irgendwo war es doch ehrlicher früher.“ Hans Knauß über die Zeit ohne Social Media, in der vieles in der Außendarstellung aufgesetzt wirke.

„Die mit den höheren Startnummern sind auch keine Brauser.“ Raphael Haaser traute seinem in Saalbach eingefahrenen vierten Super-G-Rang noch nicht.

„Ich habe mich einfach voll in den Wahnsinn eingelassen, weil das war es heute wirklich mit den Spuren.“ Katharina Liensberger nach ihrem ersten Weltcupsieg.

„Nach 20 Jahren ist es keine Schande, wenn man (...) den Helm hinschmeißt. (...) Jetzt bin ich Fulltime-Papa.“ Hannes Reichelt bei seiner Rücktrittserklärung.

„Das jetzt ist mein Moment. Es ist das beste Ergebnis meiner Karriere, das ist wie Gold bei Olympia. Das ist heute mit sehr viel Emotionen verbunden. Es ist das beste Geschenk, dass ich mir selbst machen konnte.“ Alexis Pinturault, nachdem er an seinem 30. Geburtstag seinen ersten Weltcup-Gesamtsieg geholt hat.

„Das bedeutet eine Menge, weil ich Geschichte geschrieben habe.“ Petra Vlhova über den ersten Weltcup-Gesamtsieg im slowakischen Skisport.

„Das ist das, auf das ich hingearbeitet habe. Dass ich so stark abschließen kann, ist bezaubernd.“ Liensberger über den Gewinn des Slalom-Weltcups.

„Sie möchte keine Zeit an irgendwelche unwichtige Sachen verschwenden, sondern arbeitet an der Essenz des Skifahrens.“ ÖSV-Frauen-Rennsportleiter Christian Mitter über Liensberger.

„Ich habe mir einfach gedacht, noch eine Minute arbeiten, noch einmal alles reinschmeißen und dann ab in die Sommerpause.“ Feller über seinen Slalom-Lauf beim Weltcup-Saisonfinale in Lenzerheide von Halbzeitrang sechs zum Sieg.

„Im Nestbeschmutzen sind wir super.“ Der als ÖSV-Präsident scheidende Peter Schröcksnadel über die Doping-Affären in seiner 31-jährigen Amtszeit.

„Mein Mann hat daheim die Feuertaufe bestanden beim Wäschezusammenlegen. Ich kann beruhigt wegfahren.“ Die neue ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober vor ihrer ersten Dienstreise über ihren Ehemann Alois Stadlober.

„Die ist eine echte Denkaufgabe.“ Siebenhofer über Sofia Goggia nach deren überlegenen Super-G-Sieg in Lake Louise.

„Sie fährt Schräglagen, davon kann ich nur träumen, da würde ich schon umfallen.“ Siebenhofer über Seriensiegerin Goggia.

SKI NORDISCH:
„Es war furchtbar nervig, Kamil Stoch wieder gewinnen zu sehen.“ Favorit Halvor Egner Granerud erträgt nicht, dass der spätere Vierschanzentournee-Sieger in Innsbruck gewonnen hat.

„Ich habe es heute noch einmal ausgequetscht wie eine Rosine.“ Stefan Kraft nach Corona-Erkrankung und von Rückenschmerzen geplagt nach einer dichten Wettkampfserie.

BIATHLON:
„Die Aufgabe war brutal. Man weiß, alles ist von mir abhängig, ich hätte es nur versauen können.“ Lisa Hauser nach ihrem Part als Schlussläuferin zu Mixed-Staffel-WM-Silber.

„Ich habe im Gedanken gehabt, mache es nicht so wie im Einzel und verballere nicht die letzten zwei, und dann habe ich eine ruhige Serie heruntergeschossen.“ Hauser über das letzte Schießen vor ihrem Titelgewinn im WM-Massenstart.

EISSCHNELLLAUF:
„Wer zu Olympia will, muss auch bei den deutschen Meisterschaften gut laufen und die jungen Hühner im Griff haben.“ Die 49-jährige Claudia Pechstein nach Gewinn ihres 40. nationalen Titels.

EISHOCKEY:
„Wir hatten einige Spieler - ich muss auf Video schauen, ob sie überhaupt gespielt haben. Man konnte sie am Eis nicht sehen.“ Dallas-Coach Rick Bowness nach einer 1:4-Heimniederlage des NHL-Klubs von Michael Raffl gegen St. Louis Blues.

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