17.12.2021 10:02 |

Lockerungen verkündet

„Zu Weihnachten ist Kontakt zu Liebsten wichtig“

Zu Weihnachten sollen die letzten Corona-Beschränkungen fallen, auch Ungeimpfte dürfen sich dann wieder frei bewegen und über die Feiertage eine größere Anzahl von Menschen treffen. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) sagten dazu am Donnerstag, man werde dennoch die nächsten Wochen mit Bedacht gestalten - im Hinblick auf die neue Corona-Variante Omikron.

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Der Lockdown für Ungeimpfte geht zwar prinzipiell weiter, am 24., 25. und 26. Dezember sowie zu Silvester am 31. Dezember wird es aber „für Ungeimpfte einen weiteren Grund geben, das Haus zu verlassen, nämlich die Weihnachtsfeier im kleinen Kreis“, so Mückstein. Geimpfte wie Ungeimpfte dürfen sich dann mit bis zu maximal zehn Personen ohne 2G-Nachweis treffen, heißt es. Ab zehn Personen gilt dann wohl wieder 2G - bis zu einem Maximum von 25 Personen. Zu Silvester fällt die allgemeine Sperrstunde um 23 Uhr, es gelten dann die Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer. Die 2G-Regelung in Gastronomie und Hotellerie bleibt aufrecht. Die genauen Regelungen finden Sie hier!

„Kommende Wochen mit Bedacht gestalten“
Der Gesundheitsminister appellierte dennoch, umsichtig zu bleiben: „Lassen Sie sich vor den Familienfesten noch testen!“ Man habe sich dank des Lockdowns in den letzten Wochen einen „gewissen Spielraum“ erarbeitet, sagte Mückstein, der aber dennoch zur Vorsicht mahnte: „Wir müssen die kommenden Wochen im Hinblick auf Omikron mit Bedacht gestalten.“ Der Minister fand klare Worte: „Keiner denkt an Weihnachtspartys, wenn Menschen im Spital sterben und das Personal im Gesundheitsbereich am Anschlag arbeitet!“ Mückstein appellierte zudem einmal mehr, die Weihnachtsferien dazu zu nutzen, sich impfen zu lassen.

Zitat Icon

Keiner denkt an Weihnachtspartys, wenn Menschen im Spital sterben und das Personal im Gesundheitsbereich am Anschlag arbeitet!

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne)

Familienministerin Susanne Raab begründete die Lockerungen zu Weihnachten damit, dass dies die Zeit sei, „wo man mit der Familie zusammen kommt“: „Wir wollen das jedem Menschen, der in Österreich lebt, ermöglichen.“ Raab dankte zudem den Kirchen und Religionsgemeinschaften, die sich auf eine Regelung beim Feiern der Messen verständigt hatten. So wird bei der Weihnachtsmesse wird eine FFP2-Maskenpflicht gelten sowie der Mindestabstand.

Kommt im Jänner wieder Lockdown?
Auf die Frage, ob man dann im Jänner „wieder alles zusperren werde wegen Omikron“, sagte Mückstein, dass man die Lage sowie die Daten aus anderen Ländern genau beobachten werde. „Ich kann aktuell nichts Konkretes sagen, aber auch nichts ausschließen“, so der Minister. Man wolle die Situation nach Weihnachten neu bewerten. 

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