14.12.2021 06:27 |

150 Aufgriffe pro Tag

Hilferuf an neuen Innenminister aus den Grenzorten

Unvermindert gehen die Aufgriffe im Burgenland weiter. Bis zu 150 neue Flüchtlinge werden pro Tag registriert. Verunsichert reagiert die Bevölkerung. Konkrete Maßnahmen gegen „unkontrollierte Migration“ fordert Jürgen Hofer von der SPÖ Deutschkreutz in einem offenen Brief an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

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Die neue Woche begann so, wie die letzte zu Ende gegangen ist - mit Dutzenden Aufgriffen. Allein auf der Route zwischen Kleinwarasdorf und Kroatisch Minihof im Bezirk Oberpullendorf sind Montag in der Früh schon die ersten 20 Flüchtlinge entdeckt worden. So ging es in anderen Gemeinden entlang der Grenze zu Ungarn weiter.

„Werden im Stich gelassen“
Mit immer größer werdenden Problemen einer seit Langem anhaltenden Migrationsbewegung sehen sich viele Einwohner konfrontiert. In der Bevölkerung macht sich zunehmend Sorge und Verunsicherung breit. „Angesichts der dramatischen Situation und der Verzweiflung der Migranten fühlen sich die Bürger nicht nur überfordert, sondern auch vom österreichischen Staat in dieser scheinbar ausweglosen Situation im Stich gelassen“, berichtet Hofer.

Brief mit Forderungen
Mit einem offenen Brief hat sich der SPÖ-Kommunalpolitiker an den neuen ÖVP-Innenminister Gerhard Karner gewandt. Hofer drängt auf gezielte Maßnahmen gegen „die unkontrollierte Migration“. Unterstützt wird er vom sozialdemokratischen Bezirksvorsitzenden, Landesrat Heinrich Dorner.

Gefordert wird eine Erhöhung der Personalstärke der Einsatzkräfte, „um eine engmaschige Überwachung durchführen zu können“. Von einer verstärkten Präsenz der Grenzschützer sowie einem Ausbau der Kooperation mit den ungarischen Behörden erwartet sich die SPÖ ein klares Signal an die Schlepperbanden und deren Hintermänner.

Christian Schulter
Christian Schulter
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