Polizei im Großeinsatz

Eisbrocken flogen bei Corona-Demo am Wiener Ring

Kurz nachdem sich der Protestmarsch von Corona- und Impfgegnern am Samstagnachmittag vom Wiener Heldenplatz aus entlang des Rings in Bewegung gesetzt hatte, kam es zu gefährlichen Szenen an der Spitze des Demozuges: Unter anderem wurden Eisbrocken auf Medienvertreter geschleudert. Ein Fall von versuchter Körperverletzung wurde angezeigt. Gegen 17.30 Uhr löste sich die Demo, die laut FPÖ-Parteichef Herbert Kickl „friedlich“ verlaufen war, langsam auf.

„An der Spitze der Kundgebung wurden soeben Medienvertreter mit Schneebällen bzw. Eisbrocken beworfen“, twitterte die Exekutive um 15 Uhr (siehe Video unten). Ein Journalist sei bei einem weiteren Vorfall Opfer einer versuchten Körperverletzung geworden. Der mutmaßliche Angreifer konnte angehalten werden. Er muss mit einer Anzeige rechnen.

Schneebälle auf Polizei geschleudert
Die Polizei reagierte umgehend auf die Eisattacke und verstärkte ihre Kräfte an der Spitze des Trosses. Insgesamt hatte die Exekutive rund 1400 Kräfte in der Bundeshauptstadt zusammengezogen, um rund um die 25 Demos gegen Corona-Maßnahmen, Impfpflicht und Co. für Sicherheit, Ordnung sowie die Einhaltung der Covid-Maskenpflicht zu sorgen. Dabei wurden auch immer wieder Schneebälle auf die Beamten geschleudert. Neben Kräften für den Ordnungsdienst und Objektschutz waren auch Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und des Landeskriminalamtes im Einsatz.

Kickl: „Fest der Freiheit“
Im Zuge der Abschlusskundgebung griff Herbert Kickl noch einmal zum Mikrofon. Es sei, so der Chef der Freiheitlichen, friedlich abgelaufen. „Es war ein Fest der Freiheit“, konstatierte er.

Maskenkontrollen in Öffis
Gegen 17.30 Uhr begannen sich die Kundgebungen langsam aufzulösen. Die Exekutive ging dazu über, gemeinsam mit Mitarbeitern der Wiener Linien die Einhaltung der Maskenpflicht auch in den Öffis zu kontrollieren.

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