10.12.2021 18:30 |

Bühnenaufbau

Bregenzer Festspiele tauchen eiskalt ab

Für das neue Seebühnenbild der Bregenzer Festspiele wird derzeit die Unterkonstruktion gebaut. Für einige Taucher bedeutet das trotz Temperaturen um den Nullpunkt: Ab ins kühle Nass! Bis Ende des Jahres soll dieser erster Bauabschnitt der Bühne abgeschlossen sein.

Schnee, Eis und Stahl - das sind derzeit die bestimmenden Elemente auf beziehungsweise unter der Seebühne der Bregenzer Festspiele. Diese wird nämlich bereits für die kommende Saison umgebaut. Dafür braucht es nun erstmal die passende Unterkonstruktion. Holzpfähle und Stahlträger sind es, die acht Techniker der Festspiele trotz unwirtlicher Bedingungen fixieren müssen. Auch einige Taucher sind am Werk und springen regelmäßig ins wahrlich kühle Nass. Der Aufbau des Stahlgerüsts soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein, ließen die Festspiele am Freitag wissen. Bis dahin schmückt einzig ein hell erleuchteter Christbaum die winterliche Bühne.

Ein Geheimnis
Wie die Kulisse für die Aufführung von Puccinis „Madame Butterfly“ aussehen wird, daraus macht die Festspielleitung traditionell ein Geheimnis - solange sich das eben verheimlichen lässt. Über die Webcam der Festspiele lässt sich der Bühnenbau auch gemütlich von daheim aus verfolgen.

Einzelteile
An den einzelnen Kulissenteilen, die zum Teil atemberaubende Dimensionen annehmen, wird unter anderem in einer Montagehalle gewerkelt. Auch in den vergangenen Jahren fertigten die Festspiele verschiedene Elemente ihrer Bühnenbilder dezentral an verschiedenen Orten. Die Einzelteile werden schließlich nach und nach zur Seebühne transportiert - natürlich auch auf dem Seeweg - und dort zusammengesetzt.

Im Februar soll ein erster Einblick in den Entwurf der „Butterfly“-Bühne gewehrt werden. Man darf gespannt sein.

 Vorarlberg-Krone
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