07.12.2021 17:53 |

Unerlaubt geheiratet

Schwangere (19) von eigener Familie geköpft

Eine schwangere 19-Jährige in Indien ist von ihrer Mutter und ihrem Bruder geköpft worden. Der Grund: Die beiden seien wütend gewesen, dass sie mit ihrem Studienfreund zunächst durchgebrannt sei und ihn dann gegen den Willen ihrer Familie geheiratet habe, sagte ein Polizeisprecher. Arrangierte Ehen sind in Indien die Regel, eine Hochzeit gilt als Verbindung zweier Familien und nicht nur eines Paares.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Das Opfer lebte, wie in Indien für verheiratete Frauen üblich, mit ihrem Mann bei den Schwiegereltern - auf einem Bauernhof in einer ländlichen Gegend im Bundesstaat Maharashtra, etwa vier Kilometer von ihrem Heimatdorf entfernt. Laut „Indian Express“ hat sie ihre 38-jährige Mutter dort am vergangenen Sonntag nach Polizeiangaben das zweite Mal seit ihrer Hochzeit im Sommer getroffen, der 18-jährige Bruder das erste Mal.

Bräutigam konnte entkommen
Die junge Frau hat laut Polizei Tee zubereitet, als ihr Bruder sie von hinten mit einer Sichel angriff und ihre Mutter die Beine ihrer Tochter festhielt. Der Ehemann der Getöteten sei ebenfalls im Haus gewesen und in die Küche geeilt, als er fallendes Geschirr hörte, sagte ein Polizeisprecher dem örtlichen Fernsehsender NDTV. Darauf hätte der Bruder versucht, auch ihn zu töten, aber er habe entkommen können. Mutter und Bruder hätten sich der Polizei gestellt.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).