Schuss im Mühlviertel

Obduktion nach Todesfall soll Zweifel beseitigen

In einem Haus in Haslach/Mühl ist am Donnerstag die Leiche einer Frau gefunden worden. Ihr Lebensgefährte hatte die Polizei alarmiert. Die Auffindungssituation deutet zwar auf einen Selbstmord hin, doch die Staatsanwaltschaft Linz gab eine Obduktion in Auftrag, um etwaige spätere Zweifel ausräumen zu können.

Der Lebensgefährte hatte am Donnerstag mit seinem Hund die Wohnung verlassen und war spazieren gegangen. Als er gegen 13 Uhr zurückkehrte, fand er seine Partnerin tot in der Dusche. Der Leichnam der 57-Jährigen wies eine Schussverletzung auf. Neben der Mühlviertlerin, die als Standlerin am Linzer Südbahnhof gearbeitet hatte, lag ein Revolver, der auf sie zugelassen war.

Zweifel vorbeugen
Die gesamte Auffindungssituation deutete auf einen Freitod hin, dennoch gab die Staatsanwaltschaft Linz eine Obduktion in Auftrag. „Bei Todesfällen mit Schusswaffen ist eine gerichtsmedizinische Untersuchung Standard. Damit soll später auftauchenden Zweifeln vorgebeugt werden“, sagt Ulrike Breiteneder von der Staatsanwaltschaft Linz.

Toxikologie dauert Wochen
Die Leichenöffnung ergab auch keine Anhaltspunkte auf etwaiges Fremdverschulden. „Uns liegen bisher auch keine Hinweise darauf vor“, so die Behördensprecherin. Das Ergebnis einer toxikologischen Untersuchung wird in einigen Wochen erwartet.

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