01.12.2021 13:35 |

Von der Leyen dafür

Allgemeine Impfpflicht in EU soll geprüft werden

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich dafür ausgesprochen, eine allgemeine Corona-Impfpflicht in der Europäischen Union zu prüfen. „Wir sollten möglicherweise über eine verpflichtende Impfung in der EU nachdenken“, sagte von der Leyen am Mittwoch in Brüssel. Sie begründete dies mit der Ausbreitung der neuen Omikron-Variante und der Tatsache, dass ein Drittel der EU-Bürger bisher nicht gegen das Coronavirus geimpft ist.

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Die Impfpflicht sei „eine Diskussion, die geführt werden muss“, so von der Leyen weiter. Es brauche dazu einen gemeinsamen Ansatz in den Mitgliedstaaten. Am 16. und 17. Dezember wird die Pandemie auch Thema auf dem EU-Gipfel sein.

Österreicher klar für Impfpflicht
In Österreich ist die Akzeptanz dafür jedenfalls hoch, wie eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigt: 55 Prozent sind für eine derartige Maßnahme, 40 Prozent lehnen sie ab und fünf Prozent machten keine Angaben.

Österreich mit Vorreiterrolle in der EU
Österreich hat sich als erstes EU-Land auf eine allgemeine Impfpflicht ab Februar geeinigt. Ähnliches dürfte wohl auch in Deutschland bald anstehen, denn am Dienstag gab es bereits unzählige Stimmen, die dies befürworten würden. Darunter der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der ein Gesetzgebungsverfahren für eine allgemeine Corona-Impfpflicht angekündigt hat, das noch in diesem Jahr eingeleitet werden könnte.

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