Mi, 15. August 2018

Sondierung zahlen

11.04.2011 18:38

Auf Linzer kommen nach Bomben-Urteil hohe Kosten zu

Rund 3.000 Fliegerbomben liegen rund um die Landeshauptstadt Linz noch in der Erde. Nach dem jüngsten Urteil des Verfassungsgerichtshofes, wonach Grundstücksbesitzer die Sondierungskosten zahlen müssen, wenn auf ihrem Grund Fliegerbomben lauern, läuten nicht nur bei der Stadt die Alarmglocken.

Die Stadt Salzburg verlangte von der Republik 851.000 Euro für die gezielte Suche nach Fliegerbomben und wurde damit nun nach zwei Jahren vom Verfassungsgerichtshof abgewiesen. Urteil: Nicht der Bund, sondern der Grundstücksbesitzer muss für die Suche und Bergung zahlen.

Die Stadtpolitik in Salzburg reagierte schockiert, auch in Linz ist man über diesen Entscheid nicht erfreut: "Das Urteil eines Höchstgerichts ist zu akzeptieren. Wir müssen aber künftig eben bei jeder Baustelle auf städtischem Grund die Mehrkosten bei einem Bombenfund  berücksichtigen", so Finanzreferent Johann Mayr (SPÖ), der jedoch vor allem auf die privaten Grundstücksbesitzer eine Kostenlawine zurollen sieht: "So eine Bombensuch-Aktion kann 200.000 Euro kosten. Das können sich nur die allerwenigsten leisten."

Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.