Was tun?

Notfall-Plan für trockene Augen

Gerade im Herbst und Winter leiden viele Österreicher am sogenannten „Sicca-Syndrom“: Die Augen werden nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt. Dadurch jucken oder brennen sie und röten sich. Ursachen sind etwa zu lange Arbeit am Computer oder trockene Heizungsluft.

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Betroffene sollten sich auf die Spur nach den Auslösern machen. Dazu Tipps von Markus Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker:

  • Fast kein Wohnzimmer in Österreich hat im Winter eine ausreichende Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. Pflanzen und Luftbefeuchter können Abhilfe schaffen. Außerdem nasse Handtücher auf die Heizung legen, Wohnräume sollten nicht zu warm sein.
  • Wer schlecht sieht und keine oder die falsche Brille verwendet, blinzelt seltener - das angestrengte Schauen trocknet die Augen aus. Machen Sie einen Sehtest und lassen Sie überprüfen, ob Ihre Brille noch die richtige für Ihre Augen ist.
  • Tee und Wasser trinken. Darauf vergessen viele von uns in den kühleren Monaten.
  • Computerarbeit trocknet die Sehwerkzeuge ebenso aus. Vergessen Sie daher nicht auf Bildschirmpausen: Am besten jede Stunde ein paar Minuten aufstehen und im Raum umhergehen. Auch Blinzelübungen bringen den Tränenfluss wieder in Gang.
  • Sind die Augen gerötet, helfen Nachbenetzungstropfen.
  • FFP2-Schutz-Masken sorgen vor allem dann für trockene Augen, wenn sie schlecht sitzen und die Atemluft nach oben über die Augen streicht. Der gute Sitz ist daher das allerwichtigste.

Monika Kotasek-Rissel
Monika Kotasek-Rissel
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