Feueralarm am Donnerstag in den frühen Morgenstunden im Tiroler Außerfern: In einem alten Bauernhaus in Grän (Tannheimer Tal), das aus zwei Wohneinheiten bestand, brach vermutlich aufgrund heißer Asche, die in einem Plastikgefäß gelagert war, ein Brand aus. Fünf Feuerwehren aus der Region kämpften gegen die Flammen an. Ein Florianijünger erlitt eine Rauchgasvergiftung.
Kurz vor 5.30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Grän, Tannheim, Nesselwängle, Zöblen und Schattwald zu dem Brand alarmiert. Das Feuer brach in einem ehemaligen Stall aus, der zu einem Wohnhaus umgebaut worden war und direkt an das alte Wohngebäude angrenzte. Die Bewohnerin (66) konnte sich laut Polizei noch rechtzeitig unverletzt ins Freie retten.
Floriani erlitt Rauchgasvergiftung
Die Florianijünger kämpften stundenlang gegen das Feuer an und konnten dieses schlussendlich löschen. Ein Feuerwehrmann erlitt offenbar eine Rauchgasvergiftung - er wurde mit der Rettung zu einem Arzt gebracht. Wie die Polizei gegenüber der „Krone“ erklärte, dürfte der Brand durch heiße Asche, die in einem Plastikgefäß im Bereich einer Eingangstür gelagert war, ausgebrochen sein.
Das betroffene Wohnobjekt wurde komplett zerstört, auch das angrenzende Haus schwer in Mitleidenschaft gezogen.
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