09.11.2021 11:47 |

Erstes Land der Welt

Costa Rica führt 1G-Pflicht bei der Einreise ein

Das zentralamerikanische Land Costa Rica lässt mit einem wahren Corona-Hammer aufhorchen. Als erstes Land der Welt führt die Regierung in der Hauptstadt San Jose ab dem 8. Jänner eine 1G-Pflicht bei der Einreise ein - für Einheimische ab 12 und auch für Touristen ab 18 Jahren. Der Besuch von Hotels, Restaurants, Geschäften, Museen und Nationalparks wird dann nur noch mit gültigem Impfzertifikat möglich sein.

Dabei ist es auch nicht egal, mit welchem Impfstoff die Einreisenden gegen Covid-19 immunisiert wurden. Denn es gelten nur folgende Impfstoffe: Moderna, Biontech/Pfizer, AstraZeneca oder Johnson & Johnson sowie Kreuzimpfungen (Booster-Impfungen).

Das würde beispielsweise für russische Touristen, die mit Sputnik V geimpft wurden, bedeuten, dass ein Costa-Rica-Urlaub für sie nicht möglich ist.

Nur wenige Ausnahmen von 1G-Pflicht
Ausgenommen von der 1G-Pflicht sind lediglich Banken, Supermärkte und Apotheken. Bis die neue Regel am 8. Jänner in Kraft tritt, gilt einer Übergangsphase, in der Hoteliers, Restaurant- und Geschäfteinhaber selbst entscheiden dürfen, ob sie ungeimpften Personen Zutritt gewähren. Sobald Ungeimpfte eingelassen werden, reduziert sich die maximale Auslastung um die Hälfte.

Impfpflicht für Minderjährige eingeführt
Zudem hat Costa Rica die Corona-Schutzimpfung in die Liste der Pflichtimpfungen für alle Minderjährigen aufgenommen. Die Impfpflicht gilt für alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, teilte das Gesundheitsministerium in San Jose bereits am vergangenen Freitag mit. 

Laut „Our World in Data“ erhielten bisher 54,4 Prozent der Bevölkerung von Costa Rica einen vollständigen Impfschutz gegen Covid-19, 18,5 Prozent sind zumindest ein Mal geimpft. In dem von Regenwäldern durchzogenen Land in Zentralamerika leben knapp 5,1 Millionen Menschen.

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