Gigantismus und Co.

Ex-Skistar Felix Neureuther mit Kritik an Olympia

Wintersport
31.10.2021 10:10
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Felix Neureuther ist bekannt dafür, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das beweist der ehemalige Skistar nun einmal mehr. „Leider wird in Peking wieder offensichtlich, dass diese Spiele zum dritten Mal hintereinander nicht die Werte verkörpern, die Olympische Spiele verkörpern sollten“, übt der Deutsche Kritik.

„Wenn man schaut, wie viel Milliarden Euro dafür ausgegeben werden: Es kann doch nicht das Interesse des olympischen Sports sein, die Spiele so aufzublähen, dass sie nicht mehr bezahlbar sind“, meint Neureuther im Gespräch mit „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Gigantismus sei der völlig falsche Weg, so der 37-Jährige. „Natürlich muss das Produkt glänzen, aber kann es glänzen, wenn neben den Wettkampfstätten Menschenrechte mit Füßen getreten werden? Wenn das IOC sagt, dass wir Sportler uns aus politischen Themen raushalten sollen, dann ist das auch nicht mehr zeitgemäß!“

Positive Beispiele seien wiederum die Spiele in München 1972, Lillehammer 1994 oder London 2012 gewesen. Sein großer Wunsch: Ein olympisches Erbe „das für Aufbruch sorgt und zeigt, was der Sport für unsere Gesellschaft leisten kann“.

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