Ärger in der Formel 1: Mick Schumacher hat sich den Zorn von Red Bull zugezogen! Weil der Deutsche beim Großen Preis der USA nicht gleich Platz gemacht hatte, verlor Max Verstappen im spannenden Kampf um die WM-Führung etwas Zeit. Doch der Top-Rennstall hatte Glück im Unglück.
Die Szene ereignete sich in der Schlussphase des Rennens. Der Red-Bull-Star schloss auf Schumacher auf. Doch der Formel-1-Rookie machte nicht sofort Platz. Zum Ärger des Niederländers. „Der Haas, kann der bitte aus dem Weg. Redet mit ihm“, rief Verstappen, der von Lewis Hamilton verfolgt wurde, ins Boxenmikro. Auf der Geraden zog Verstappen dann an Schumacher vorbei.
Glück im Unglück
„Ich dachte, dass uns Mick Schumacher den Sieg kosten würde. Er hat Max einen ganzen Sektor lang aufgehalten“, so Red-Bull-Teamchef Christian Horner. „Doch wir hatten Glück im Unglück: Weil Max in dieser Phase hinter Schumacher fuhr, durfte er auf der Gegengeraden danach seinen Heckflügel flachstellen. Das hat ihm gegen Hamilton etwas Raum verschafft. Aber das Stress-Niveau am Kommandostand war ziemlich hoch!“
Schumacher verteidigt sich
Und was sagt Schumacher? Der Deutsche verteidigt sich. „Fakt ist, ich kann mich nicht in Luft auflösen. Mir gehört die Strecke genauso und ich fahre mein Rennen“, so der Sohn von Formel-1-Legende Michael. „Ich habe versucht, so unkompliziert und am wenigsten störend für Max zu sein, wie es nur ging. Und die Tatsache, dass er durch mich DRS bekommen hat, gleicht es meiner Meinung nach wieder aus. Jeder andere hätte in der Situation auch nichts anderes machen können. Das ist einfach Racing!“
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