Bewacht von seinem Hund, ist ein Toter in seiner Wohnung in Klagenfurt gelegen. Die alarmierten Polizeibeamten fanden den Leichnam mitten in einer Indoor-Cannabis-Plantage. Auch psychoaktive Pilze wurden sichergestellt.
Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte der Vermieter des Verstorbenen vor einer Woche Verdacht geschöpft, weil er den Mieter schon länger nicht gesehen hatte, dessen Hund aber lautstark gebellt hat. Um überhaupt zum Toten - der Verwesungsprozess hatte bereits eingesetzt - zu gelangen, benötigten die verständigten Polizisten Unterstützung von Diensthundeführern, weil der Hund des Mannes dessen Leichnam aggressiv verteidigte. Der Vierbeiner wurde daraufhin dem Tierheim übergeben.
„In der Wohnung selbst nahmen die Kollegen starken Cannabisgeruch wahr“, so ein Klagenfurter Polizist zur „Krone“. Im Schlafzimmer entdeckten die Beamten eine Cannabis-Plantage samt Zelt, Belüftung und Beleuchtung.
Getrocknete Blüten in Gläsern
„Überall waren Cannabiszweige zum Trocknen aufgehängt, getrocknete Blüten in Gläsern gelagert“, sagt der Polizist. Unklar ist, warum der Mann gestorben ist, denn für die zuständige Behörde gab es trotz des Suchtgifts keinen Hinweis auf Bedenklichkeit. Eine Obduktion, um die Todesursache zu klären, fand also nicht statt.
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