19.10.2021 14:15 |

Maßnahmen gefordert

„Wir geben erst Ruhe, wenn wirklich Ruhe ist!“

Vor den Kopf gestoßen und alleine gelassen fühlt sich die Bürgerinitiative „Stop Bahnlärm“, nachdem am Donnerstag auf Bundesebene, wie berichtet, gegen sofortigen Lärmschutz in Kärnten gestimmt worden ist. Damit geben sich die Betroffenen nicht zufrieden und kämpfen weiter: „Wir geben erst Ruhe, wenn Ruhe ist!“

„Jetzt stärkt uns das ganze Land den Rücken und dann wird im Nationalrat gegen sofortige Lärmschutzmaßnahmen gestimmt – und das auch noch von Kärntner Politikern“, zeigt sich Herbert Zankl-Omann von der Bürgerinitiative „Stop Bahnlärm Villach und Umgebung“ verärgert.

Resolution unterzeichnet
Noch am Freitag waren sich bei der Unterzeichnung der Resolution alle Kärntner Vertreter einig, dass der Bahnlärm für 200.000 Betroffene rasch ein Ende haben müsse.

„Wir geben nicht auf
„Einen Tag davor wurde auf Bundesebene einfach dagegen gestimmt – das muss man wohl nicht verstehen!“, so der Obmann weiter und kündigt an: „Wir geben nicht auf, lassen uns nicht unterkriegen. Deshalb breiten wir die Initiative weiter aus.“ So sollen die Gemeinden Finkenstein, Fürnitz, Velden, Wernberg und der Ossiacher See noch stärker miteingebunden werden. „Außerdem werden alle Bürgerinitiativen im Rahmen der nächsten Landtagssitzung am 21. Oktober die Initiative ’Europäische Bahnlärmschutzzone Wörthersee’ im Kärntner Landtag einbringen. Bund und ÖBB sind also bald zum raschen Handeln gezwungen!“

Versprechen von Politik
ÖVP Landesabgeordneter Peter Weidinger verspricht: „Wir haben bereits vieles gemeinsam geschafft, wie die Unterführung in Pörtschach, die Lärmmessstelle in Velden – auch die Trassenführung werden wir umsetzen – dazu bedarf es aber noch Zeit.“

Von
Elisa Aschbacher
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