14.10.2021 07:00 |

Im Budget 2022  

Extra Millionen für Öffis helfen auch dem Klima

Alleine die Instandsetzung der Pinzgauer Lokalbahn schlägt mit 18 Millionen Euro zu Buche. So laufen im Jahr 2022 mehr als 93 Millionen Euro rein in die Salzburger Öffis.

Die Öffentlichen Verkehrsmittel spielen bei Verkehrslandesrat Stefan Schnöll weiterhin die Hauptrolle. Waren es im diesem Jahr noch 79 Millionen Euro so werden es 2022 bereits 93 Millionen Euro sein, die in die Öffis und somit in weiterer Folge in den Klimaschutz fließen.

Das ist angesichts der schwierigen Finanz-Lage in der Pandemie ein positives Signal. Alleine der Wiederaufbau der von Muren in Wald im Pinzgau zerstörten Pinzgauer Lokalbahn wird 18 Millionen Euro kosten. „Wir bewegen uns ins sämtlichen Bereichen auf hohem finanziellen Niveau“, ist Schnöll überzeugt.

Neben Öffi-Ausbau werden Straßen saniert
Bereits 2023 soll mit der Verlängerung der Salzburger Lokalbahn begonnen werden. Diese soll ja, wie berichtet, in einem ersten Schritt vom Hauptbahnhof unterirdisch bis zum Mirabellplatz geführt werden. Knapp drei Millionen Euro laufen im kommenden Jahr in die Vorbereitung des Salzburger Mega-Projekts. In weiterer Folge soll die Bahn via Altstadt und Alpenstraße weiter bis in den Süden geführt werden.

Im mittelfristigen Budget hat das Land bis zum Jahr 2025 rund 55 Millionen Euro allein als Landesanteil fixiert. Schon zwei Jahre vorher soll der zweigleisige Ausbau für einen besseren Takt abgeschlossen sein.

Die größten Budgetteile fließen aber weiter in den laufenden Betrieb - 28 Millionen Euro in den Verkehrsverbund und 19,5 Millionen in die Strecken der ÖBB laut dem Verkehrsdienstevertrag. Vier Millionen sind für Projekte wie etwa Park&Rides vorgesehen. Der am Mittwoch vorgestellte Bundesbudget-Entwurf von Finanzminister Gernot Blümel hat laut Schnöll keine negativen Auswirkungen auf die Salzburger Öffis.

Das Land will aber auch für die Autofahrer etwas tun. So wird der zweispurige Ausbau der Münchner Bundesstraße vorangetrieben und die Straßensanierungsoffensive fortgeführt – vorgesehenen sind auch nächstes Jahr 19 Millionen Euro.

Felix Roittner
Felix Roittner
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