Ski-„Märchenprinz“ Manuel Feller schwebt privat auf Wolke sieben. Der Tiroler will nach seinem bisher erfolgreichsten Winter vorne dran bleiben. Die Vorfreude auf die Österreich-Rennen ist größer als auf die Peking-Spiele: „Kitz ist geiler als Olympia!“
„Jetzt bin ich mental überhaupt unschlagbar“, sagt Manuel Feller vor dem in zwei Wochen in Sölden beginnenden Olympia-Winter lachend. Schließlich kam zu Sohn Lio (mittlerweile knapp 2) nun im August auch noch Töchterchen Laila dazu. „Die Familie trägt unheimlich viel dazu bei, gewisse Dinge zu akzeptieren und anders zu handhaben.“ Die Dienstreisen fallen natürlich schwerer. „Aber ab und zu ein paar Tage weg, das tut auch ganz gut. Ich würde sagen, meine Freundin hat den deutlich härteren Job. Hut ab, wie sie das daheim und mit ihrem Studium meistert!“
Zum privaten Glück kommt dazu, dass Feller seine körperlichen „Baustellen“ nach wie vor im Griff hat. Der letzte Weltcup-Winter war der bisher erfolgreichste seiner Karriere - in Flachau (Stichwort „Märchenprinz“) und Lenzerheide feierte der Tiroler endlich seine lang ersehnten ersten Siege.
„Endlich wieder Fans“
Mischte auch lange um Platz eins im Slalom-Weltcup mit. So soll’s natürlich weitergehen. Olympia im Februar in China ist gedanklich noch weit weg. Und außerdem: „Ganz ehrlich, Olympia ist nicht mein Highlight. Wenn in Kitz oder Schladming endlich wieder Tausende Fans neben der Piste auszucken, dann ist das viel geiler für mich.“
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